Links: Ein Kind klettert in einem Klettergerüst und freut sich. Rechts: Eine Frau krault lachend einen Hund. (Quelle: colourbox, imago/fStop Images)
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Sagt ihr mal! - Eigene Kinder vs. kinderlos?

Klimakiller auf zwei Beinen mit Sabber am Mund: Kinder. Sagen die einen. Ihre Lebensaufgabe, denken andere. Eigene Kinder - ja oder nein? Und wie viele? Das fragt sich dieses Mal Jule Kaden. Wie seht ihr das mit den Nachkommen?
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"Sie geben einem sooo viel zurück!", sagt eine meiner BFFs immer scherzhaft, wenn mal wieder ihre Jungs völlig freidrehen. Das Nervpotential ihrer Kids nimmt sie trotz fetter Augenringe mit Humor. Sie findet sie auch mal scheiße und sagt das auch. Das mag ich.
🧸
Wenn fremde Kinder unerzogen rumnerven, denk ich auch schonmal: "Verhütung wäre auch 'ne Option gewesen." Versteht mich nicht falsch. Kinder fetzen. Und sie mögen mich.
👶🏿
Aber mindestens 18 Jahre lang die komplette Verantwortung für ein anderes Leben? Mal abgesehen davon, was für einen krassen Einfluss ich aufs Kind hab und das vollends verkorksen kann. Nicht: ständig mit Freunden abhängen, Konzerte, Festivals, Roadtrips und "malguckenwaspassiert" all day long. Und was so ein Kind erst mit 'ner Beziehung macht.
🌼
Mutter Erde noch eins antun, obwohl wir eh zu viele Menschen sind? Kinder sind Klimakiller #1: 58,6 Tonnen CO2/Jahr verursacht eins - so viel wie 24 Autos! Zum Vergleich: ein Fernflug = 1,6 Tonnen. Das holen wir auch mit vegetarischem Essen (spart 0,8 Tonnen/Jahr) nicht rein. Und dann kostet es auch noch rund 130.000 Euro bis es 18 ist. Und außerdem: Es gibt genug Kinder, die adoptiert werden wollen?!
👶🏾
Und dann noch diese thematische Einbahnstraße: Wie war die Kacke? Und der Bauch? Schlaf? Ihr seht, apokalyptisch Schwarzmalen kann ich.
👶🏽
Aber ich finde die auch gut. Kinder sind 'ne Challenge - vor allem für den eigenen Charakter. Sich reflektieren. Muster durchbrechen. Neu denken. Besser machen als die eigenen Eltern. Und sie können ja auch knuffig und cool sein. So ein eigenes Mini-Me, bei dem man auch verdammt viel richtig machen kann? Darauf stolz sein? Und auf sich selbst? Hm, #Idontknow
👶🏼
Ich glaube, das Gefühl kommt in 'ner guten Partnerschaft irgendwann von allein. Das Fortpflanzen. Egal ob in Form von Urlaub, Tier, Auto, Haus - oder eben Kind. Vielleicht hole ich mir erstmal was mit Fell. Ach nee. Da heißts ja auch nur: Wie schläft/frisst/kackt es!?
💛
Und ihr und Kinder?

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11 Kommentare

  1. 11.

    Warum sollte ich mir meine besten Jahre ruinieren?
    Es wird so oder so alles enden wie im Film idiocracy.

  2. 10.

    Ich m/35J :-) Wenn nur die DUMMEN Kinder in die Welt setzen würden, heißt das nicht, dass die Gesellschaft so wie wir sie kennen zum Scheitern verurteilt ist? Das geistige Niveau müsste theoretisch von Generation zu Generation sinken. Ich appelliere an alle jungen Menschen, die sich mit unserer Gesellschaft identifizieren können und ein wenig Grips im Kopf haben, diese Entscheidung gut zu überdenken und dabei vielleicht nicht nur an sich selbst zu denken. ;-) Ganz klar: Pro Kinder :-)

  3. 9.

    Kinderlos! Kinder wären mir zu sressig!

  4. 8.

    Liebe Nadine, danke für deine Nachricht! Klingt so, als hättest du dir darüber schon viele Gedanken gemacht und natürlich ist es voll okay zu sagen, dass man selbst keine Kinder haben möchte. Alles Gute für dich!

  5. 7.

    Ich, w /34 Jahre, kann mir nicht vorstellen eigene Kinder in die Welt zu setzen und das aus mehreren Gründen. Einer davon ist, dass ich ein sehr freiheitsliebender und gleichzeitig ruhebedürftiger Mensch bin und wirklich oft Zeit für mich alleine brauche. Das geht mit Kindern einfach nicht. Ich fühle mich schlicht und einfach nicht dazu in der Lage, mich rund um die Uhr um einen anderen Menschen zu kümmern, ihn groß zu ziehen und gleichzeitig noch meine Bedürfnisse im Blick zu behalten.

  6. 6.

    Es ist ganz bestimmt nicht für jeden die richtige Entscheidung ein Kind zu bekommen (egal aus welchen Gründen). Und toll wie reflektiert ihr seid. Alles Gute für euch.