Zwei Auszubildende stehen mit ihrem Vorgesetzten vor einem Zug, den sie reparieren müssen und schauen sich einen Plan an. | Quelle: IMAGO / Westend61
Bild: IMAGO / Westend61

Fritz und Klarkommen - Für rund 2.000 Lehrstellen konnten in Brandenburg dieses Jahr keine Azubis gefunden werden. Einige Unternehmen haben erkannt, dass sie umdenken müssen. Checkt hier aus, wie sie das angehen wollen!

Welche Anreize bieten Unternehmen?

Marion Richter von der Cottbusser Arbeitsagentur hat uns erzählt, dass einige Firmen ihren Azubis zum Beispiel Tankgutscheine oder einen Zuschuss zum Auto anbieten.
Ein Hotel in Wittenberge geht noch weiter: Es bietet Azubis in den ersten Monaten kostenfreien Wohnraum an und packt einen Tauchschein for free oben drauf.
Bäckermeister Björn Wiese hat noch eine andere Vorgehensweise: Mehr Eigenverantwortung für neue Mitarbeiter:innen. Außerdem bildet er nicht nur Schulabgänger:innen aus, sondern auch Menschen mit Studienabschluss oder solche, die ihr Studium abgebrochen haben.

Und wenn der Vertrag dann unterschrieben ist, ist alles safe?

Einige Auzubildende sagen zu, unterschreiben und treten zwei Wochen vor Ausbildungsbeginn wieder ab. Dem wollen die Firmen entgegenwirken.
Marco Lindemann von der Industrie und Handelskammer in Potsdam hat uns erklärt, dass deswegen in der Zeit zwischen Unterschreiben des Ausbildungsvertrags und dem Start der Ausbildung die Unternehmen ihre Azubis regelmäßig kontaktieren. Sie versuchen, die Identifikation mit dem zukünftigen Ausbildungsbetrieb zu stärken.
Junge Leute bewerben sich mehrfach und so versuchen die Firmen zu vermeiden, dass potentielle Mitarbeitende sich doch noch anders orientieren.

 

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