links: Auszubildende an einer Maschine, rechts: ein junger Mann in einer Hängematte (Foto: imago images/allOver-MEV, imago images/Panthermedia)
Bild: imago images/allOver-MEV, imago images/Panthermedia

Yes, No, Maybe? - Ausbildung 2020 starten vs. wegen Corona verschieben?

Ausbildungsstart 2020: Machen oder sein lassen? Mit dieser Frage hat sich Fritzin Clara beschäftigt. Wie geht's euch dabei?

Scheiße! Genau in dem Jahr, in dem es endlich losgehen soll - ciao Schule, hallo Zukunft - kommt dieser Virus und versaut alles. Denn seien wir mal ehrlich:

Vielleicht wisst ihr überhaupt nicht, was ihr für eine Ausbildung machen wollt, weil alle Berufsinfo-Veranstaltungen abgesagt wurden. Und wenn ihr doch was findet, dann rollt bestimmt im Herbst die zweite Corona-Welle an. Dann müsst ihr vielleicht trotzdem weiter in den Betrieb, obwohl ihr Angst habt, euch anzustecken. Außer er wird von irgendwelchen Behörden geschlossen. Und wenn euer Betrieb dann irgendwann wirtschaftlich richtig am Sack ist und keine Perspektive hat (sieht man ja überall), kündigt er euch eh. 

Andererseits: Ausbildung ist mega wichtig! Auch (oder gerade) in Krisenzeiten. Hier mal ein paar Sachen, die euch eure Corona-Sorgen vielleicht nehmen: 

Kurzarbeit darf bei Azubis gar nicht angemeldet werden, ihr verdient also nicht weniger wegen Corona. Wenn es eurem Betrieb wirtschaftlich schlecht geht, darf er euch noch lange nicht kündigen und wenn doch, muss er euch einen neuen Ausbildungsplatz besorgen. Und wenn ihr euch überhaupt noch nicht sicher seid, was ihr machen wollt (weil zum Beispiel die Berufsmessen dieses Jahr ausgefallen sind), dann habt ihr auch nach dem 1. August noch Zeit, eine Ausbildung anzufangen.

Also doch "Next Stop: Ausbildung"? Oder noch warten, bis vielleicht ein Impfstoff raus und die Welt wieder normal ist?

Kommentar

Hier kannst Du einen Kommentar verfassen.

Kommentar verfassen
noch 500 Zeichen
*Pflichtfelder

Fürs Kommentieren gibt's bei uns Regeln. Und die sind zum Einhalten da:Richtlinien für Kommentare