Eine männliche Person liegt schlaflos im Bett und guckt auf das helle Handy. Der Rest des Fotos ist dunkel. | Quelle: IMAGO / Cavan Images
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Fritz und Klarkommen - Zwischen 3 und 4 Uhr morgens wach werden, obwohl ihr erst viel später aufstehen müsst, kommt euch bekannt vor? Schlafforschende nennen diesen Zeitraum die "Wolfsstunde". Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier!

Der Begriff "Wolfsstunde" wurde deswegen gewählt, weil es so tief nachts ist, dass eigentlich nur Tiere wie die Wölfe aktiv sind.

Warum zur Hölle werden wir da wach?

Unsere Hormone und die niedrige Körpertemperatur sind schuld daran. In diesem Zeitraum haben Melatonin (unser Schlafhormon), Serotonin (unser Kuschel-/ Glückshormon) und Cortisol (das Stresshormon) eine für den Schlaf ungünstige Kombi. Sie sind im Ungleichgewicht. Zum Beispiel unser Kuschel-/ Glückshormon Seorotnin ist zu dieser Zeit super low.

Manchmal kommt es dadurch zu negativen Gedankenspiralen. Wie kommen wir da raus?

Wenn ihr nicht wieder einschlafen könnt, dann hört auf im Bett zu grübeln! Steht stattdessen kurz auf, macht das Licht an, trinkt etwas, oder seid aktiv, indem ihr den Geschirrspüler ausräumt oder etwas lest. Damit verändert ihr die Hormone im Körper und die blöden, negativen Gefühle verschwinden. Das Ergebnis: die Müdigkeit kann wieder reinkicken und ihr könnt zurück ins Traumland verschwinden.
Und vermeidet es unbedingt auf die Uhr zu gucken! Sonst rechnet ihr euch aus, ob sich das Hinlegen noch lohnt oder nicht. Das macht unnötigen Druck.

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