Filmplakat von "Matrix Resurrections" mit Keanu Reeves. (Quelle: Warner Bros.)
Bild: Warner Bros.

Fritz und Film - Rote oder blaue Pille? - "Matrix“ ist zurück! Neo und Trinity erstehen auf und Neo ist wieder in der Matrix-Welt gefangen. Ob "Resurrections", der vierte Teil des Science-Fiction-Action-Klassikers kickt, erfahrt ihr hier.

Wer "Matrix" zum ersten Mal sieht, stellt sich die Frage: Rote Pille oder blaue Pille? - Jetzt müssen wir uns die Frage nochmal stellen. Zwei Fortsetzungen gab es von "Matrix", über die keiner mehr so richtig spricht. Ab heute ist der in Babelsberg gedrehte vierte Teil, "Matrix Resurrections", im Kino.

Ist "Matrix Resurrections" nach den durchwachsenen Teilen zwei und drei nicht ein doch eher gewagter Schritt?

Wir können Entwarnung geben - ein gewagter Schritt, der sich gelohnt hat! Eigentlich hatte Lana Wachowski, eine der beiden Regisseurinnen von Teil eins, mit dem "Matrix"-Kapitel abgeschlossen. Aber als sie ihre sterbenden Eltern gepflegt hat und die gestorben waren, kam ihr die Idee: Warum nicht Neo und Trinity, die beiden Helden aus "Matrix", wieder auferstehen lassen? Und sie hat sich sofort ans Drehbuch gesetzt.

Worum geht es denn in "Matrix Resurrections"?

Die Ausgangssituation in der Gegenwart, in unserer Welt, sieht so aus: Thomas Anderson ist der erfolgreichste Spielentwickler der Welt. Sein Erfolgsspiel "Matrix" hat ihm Ruhm und Geld eingebracht. Das Studio dahinter, das zufälligerweise genauso heißt wie das Filmstudio hinter "Matrix", dem Film, nämlich Warner, will eine Fortsetzung. Und auf einmal ist er selbst wieder mittendrin in der Matrix. Was ist real, was nicht? - Das ist die grundlegende Frage in "Matrix Resurrections". Wieder einmal.

Der erste Teil hat Maßstäbe im Science-Fiction-Kino gesetzt - Stichwort "Bullet-Time-Szenen", in denen Keanu Reeves als Neo in Zeitlupe Kugeln ausweichen kann. Wie gut ist die Action hier?

Es wirkt alles aus einem Guss. Nicht nur die KungFu-Szenen mit moderner Technik und unterschiedlichsten Geschwindigkeiten, sondern die ganzen Ebenen und Welten, die Lana Wachowski hier erschafft, sind unglaublich filigran, detailreich und wirken trotz des pompösen Ansatzes unglaublich zerbrechlich. Ein Film, den man zweimal gucken muss, um ihn zu verstehen. Aber genau das funktioniert.

Der Schauspieler Max Riemelt in "Matrix Resurrection" (Quelle: Warner Bros. Entertainment Inc. and Village Roadshow Films (BVI) Limited)
Warner Bros. Entertainment Inc. and Village Roadshow Films (BVI) Limited

Max Riemelt aus "Matrix: Resurrections" ist bei den "Spoilsusen" zu Gast. Der Berliner Schauspieler erzählt, wie es war, mit Keanu Reeves zu drehen.

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