Henrike Möller (Foto: Stefan Wieland | rbb)
Stefan Wieland
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Trackback | Samstag | 20.10.2018

mit Henrike Möller

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Themen & Gäste

Donald Daters

Trump-Anhänger haben seit Montag ihre eigene Dating-App. Donald Daters heißt sie und wirbt mit dem Claim "Make America Date Again". Hinter der App steckt die Republikanerin Emily Moreno. Die App sei nötig, sagt sie, weil Trump-Fans auf dem Dating-Markt diskriminiert würden. Kurz nach dem Start musste die App aber wegen Sicherheitslücken einen Teil ihres Services vorübergehend wieder einstellen.

CCC: Gesichtserkennungs-Test am Berliner Südkreuz war kein Erfolg

Bundespolizei und Innenministerium sind happy mit den Ergebnissen des einjährigen Gesichtserkennungs-Tests am Südkreuz. In 80% der Fällen seien die Testpersonen von den Systemen erkannt worden. Der Chaos Computer Club bezweifelt diese Aussage. Er wirft der Bundespolizei vor, die Testergebnisse beschönigt zu haben.

Chinesische Streamerin in Haft weil sie Nationalhymne singt

Die chinesische Streamerin Yang Kaili wurde zu fünf Tagen Haft verurteilt, weil sie in einem ihrer Streams die chinesische Nationalhymne gesungen hat und dabei nicht die nötige Ernsthaftigkeit an den Tag legte. Ihr Account mit 44 Mio Followern wurde ebenfalls dicht gemacht. Nicht die erste Zensur der chinesischen Regierung dieser Art. Seit sechs Jahren wird Meinungsäußerung im Netz in China immer schwieriger.

Robotweek in Tokyo

Japan ist weltweit die Nummer eins bei der Herstellung von Robotern. Tokyo-Korrespondentin Kathrin Erdmann hat sich die neuesten Roboter angeschaut. Manche sind sinnvoll und können bei Erdbeben dabei helfen, Vermisste zu finden. Andere hingegen sind einfach nur schräge Gadgets ohne größeren Zweck wie ein Roboter, der beherzt in die Hände klatscht. Nonstop.

Eingeschleust bei Datenbrokern

Junge Journalisten des MDR wollten wissen, wie Datenbroker konkret arbeiten und haben dazu eine Fake-Consulting-Firma gegründet. Mit dieser Fake-Firma haben sie Kontakt zu Datenbrokern aufgebaut und sie nach sensiblen Daten gefragt. Das gelang ohne große Umstände. Selbst Daten zu sexueller Gesinnung und psychischer Stabilität hatten die Datenbroker gesammelt. Abkaufen kann die im Grunde fast jeder.

Trolle bei der Landtagswahl in Bayern

Das Institute for Strategic Dialogue hat bei der Wahl in Bayern Aktivitäten von Trollen festgemacht. Sie kamen aus Russland und dem deutschen rechtsextremistischen Lager. Ihre Auswirkung auf das Wahlergebniss hält das Institut für eher gering. Trotzdem sei es beunruhigend zu sehen, dass selbst Landtagswahlen inzwischen im Visier von gezielten Meinungskampagnen stünden.

Österreicherin outet sexuellen Belästiger - Der Fall Sigi Maurer

Sigi Maurer hat Namen und Adresse eines Mannes veröffentlicht, der sie über Facebook sexuell belästigt hat. Dafür wurde sie jetzt zu einer Geldstrafe von 7000 Euro verurteilt. Viele Kritiker sehen darin eine Täter-Opfer-Umkehrung, deshalb hat Sigi Maurer jetzt eine Crowdfunding Aktion gestartet, um Frauen, die Ähnliches wie sie erlebt haben, die finanziellen Mittel an die Hand zu geben, um gegen ihre Belästiger zu klagen. Langfristig hofft Sigi Maurer so, die Rechtslage in Österreich ändern zu können.

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