Bruno Dietel (Foto: Stefan Wieland)
Stefan Wieland
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Trackback | Samstag | 13.10.2018

mit Bruno Dietel

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Themen & Gäste

00:14 "Troll" von Michal Hvorecky

Osteuropa in ein paar Jahren. Das Internet wird von Trollen beherrscht, sie haben die Gewalt über Kommentarspalten übernommen und lenken die öffentliche Meinung. Zwei Freunde wollen das System von innen heraus reparieren. Und landen selbst in einem unkontrollierbaren Strudel aus Hass und gegenseitigem Misstrauen. So startet "Troll" - der neue Roman von Michal Hvorecky. Der slowakische Autor meint, dass ihn die Realität inzwischen schon überholt hat.

10:23 Kaffee mit Daten bezahlen

Eine neue Runde Digital-Dystopie oder einfach mega praktisch? An mehreren Unis auf der ganzen Welt haben Shiru Cafés eröffnet - dort kann man seinen Kaffee mit persönlichen Daten wie Mailadressen und Social Media-Konten bezahlen. Der Deal: Im Café gibt es personalisierte Werbung zu sehen, der Kaffee ist umsonst. FritzReporterin Laura Oppermann hat getestet, wer auf der Straße den Handel Gratis-Kaffee gegen Daten eingehen würde.

12:29 Berliner Taxifahrer-App gegen Uber

Uber darf zwar in Deutschland keine Fahrten von Privatpersonen vermitteln, ist mit professionellen Chauffeuren aber trotzdem im Taxi-Geschäft unterwegs. Jetzt sammelt die Berliner Taxi-Vereinigung mit einer neuen App Daten gegen Uber. Ob es wirklich eine "Fair Play App" ist und sich die Berliner TaxifahrerInnen dauerhaft gegen Uber wehren können, sagt FritzReporter Hagen Terschüren.

15:42 Big Data-Rausch in Südchina

Die Provinz Guizhou ist das Sachsen-Anhalt von China - arm und schlecht entwickelt. Jetzt soll sie innerhalb weniger Jahre zum Daten- und Onlinezentrum Asiens gemacht werden. Alle großen Konzerne bauen dort Rechenzentren und Büros, nicht immer freiwillig. ARD-Korrespondent Steffen Wurzel ist hingefahren und einen Goldrausch 2.0 gesehen - mit Big Data.

36:23 Google+ wird eingestellt

Ein soziales Netzwerk von Google? Ja - gibt es. Zumindest noch. Denn nächstes Jahr wird Google+ eingestellt. Grund dafür ist laut Google eine Sicherheitslücke, die alle 500 000 Nutzer hätten treffen können. Aber klar ist auch: Googles Traum von einer eigenen Konkurrenz zu Facebook ist gescheitert. Trotz angekündigter Abschaltung ermitteln deutsche Datenschützer wegen der Datenpanne.

BONUS: Ein Abgesang auf Google+ von ZEIT-Autorin Lisa Hegemann. "Freunde hatte ich dort eh nie".

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