Henrike Möller (Foto: Stefan Wieland | rbb)
Stefan Wieland
Bild: Stefan Wieland

Trackback | Samstag | 18.08.2018

mit Henrike Möller

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Themen & Gäste

Erstes Videospiel mit Hakenkreuzen

Bisher durften Videospiele keine verfassungswidrigen Symbole zeigen wie Hakenkreuze oder den Hitlergruß. Jetzt wurde diese Benachteiligung gegenüber Filmen aufgehoben. Henrike Möller hat die Macher des ersten deutschen Videospiels mit verfassungswidrigen Symbolen - das Dritte-Reich-Widerstandspiel "Through The Darkest of Times" - in ihrem Büro in Kreuzberg getroffen und mit ihnen darüber gesprochen, was die Aufhebung des Verbots für ihre Arbeit und das Spiel bedeutet.

#menaretrash

Für die einen ist es die Fortsetzung der #metoo Debatte, für die anderen hirnlose Hetze. Seit Mitte der Woche ist der Hashtag #menaretrash am Trenden, Männer sind Abfall. Feministin und Mit-Initiatorin Sibel Schickt erklärt im Interview, warum der Hashtag wichtig ist und warum es eine sachliche Debatte zum Thema Gleichberechtigung ihrer Meinung nach sowieso nicht geben kann.

Instagram Hacks

Seit ein paar Wochen werden immer mehr Instagram-Profile gehackt. Die Hacker tauschen das Profilbild gegen einen Comic-Charakter aus, löschen die Bio, lassen die Fotos im Feed allerdings unangetastet. Einiges spricht dafür, dass hinter den Hacks russische Hacker stecken könnten, da die Mailadressen der Accounts gegen russische ausgetauscht werden. Schützen vor solchen Hacks kann man sich am besten mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Wählen per App

Der Bundesstaat West Virginia testet bei den Wahlen im November eine Wahl-App aus, die Soldaten im Ausland ermöglichen soll, wählen zu gehen. Kritiker sind entsetzt, weil die App keinerlei Sicherheitstest unterzogen wurde und ganz offensichtlich enorme Sicherheitslücken aufweist.

Deutsche Welle stellt Kommentarfunktion ab

Der Auslandsrundfunk der ARD hat die Kommentarfunktion auf seiner Website abgestellt, weil das Niveau der Beiträge dort derart rapide gesunken sei, dass ein konstruktiver Meinungsaustausch nicht mehr möglich gewesen sei - so die offizielle Erklärung. Mit dieser Entscheidung erntete die Deutsche Welle viel Kritik. Netzjournalistin Ingrid Brodnig argumentiert in ihrem Kommentar dagegen. Ihre Meinung: Die deutsche Diskussionskultur geht dadurch nicht verloren. Ob eine Nachrichtenseite Kommentare zulasse oder nicht, sei eben Teil des Medienpluralismus.

#einemieteweniger

Mark Müller hat unter dem Hashtag eine kleine Soli-Aktion ins Leben gerufen. Bedürftige konnten sich bei ihm melden und ihn um eine kostenlose Monatsmiete bitten. Die Resonanz war mit 500 Mails enorm. Die Entscheidung ist Mark Müller am Ende sehr schwer gefallen. Eine zweite #einemieteweniger Aktion ist aber bereits in Planung.

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