In der Netflix-Serie "How to sell drugs online" liegt ein Junge auf dem Bett und schaut auf sein Handy. (Quelle: Netflix)
Bild: Netflix

- "How To Sell Drugs Online (Fast)"

Wenn die Freundin zum drogendealenden Schul-Schönling abhaut und Du der Nerd der Schule in Lauchform bist: Was machst Du dann? Klar, einen Onlineshop für bunte Pillen. Premium!

Wenn Ihr bei Google "How to..." eingebt, kommt zuerst "Be single", dann "To train a dragon", "Get away with murder", "Tie a Tie". Wir ergänzen um "How to sell drugs online (fast)".

Schullauch Moritz und seine angebetete Exfreundin Lisa auf einem Erinnerungsfoto. Beide haben zettel im Mund. Auf dem einen steht "Weird", auf dem anderen "Same" und beide haben Pfeile, die in die Richtung des anderen zeigen. (Quelle: Netflix)
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Als der 17-jährige Schüler Moritz (Maximilian Mundt) von seiner Freundin Lisa (Lena Klenke) verlassen wird und sein Schulprojekt über gebrauchte Computerspielaccessoires gegen die Wand fährt, trifft er eine Entscheidung. Schließlich "waren alle erfolgreichen Menschen mal unbeliebte Nerds". Sein Leben läuft ab dann ganz nach dem Motto: "Nerd today, boss tomorrow!" Sein neues Konzept: Online-Drogenhandel mit dem besten Freund. 

Dem lokalen Drogendealer (Bjarne Mädel, kennt Ihr als "Tatortreiniger") kaufen Moritz und sein im Rollstuhl sitzender bester Kumpel Lenny (Danilo Kamperidis) den kompletten Vorrat ab, richten sich in ihren Kinderzimmern ein und erforschen das Darknet.

Der Drogendealer und Pferdetrainer des Kaffs in dem Moritz wohnt telefoniert gerade aufgebracht mit dem Schönling der Schule, der von ihm auch seine Drogen bezieht. Gespielt wird der Drogendealer von "Tatortreiniger" Bjarne Mädel. (Quelle: Netflix)

Nicht auf Drogen, sondern real

"How to sell drugs online (fast)" basiert auf einer wahren Geschichte, die so oder so ähnlich vor ein paar Jahren in Sachsen geschah. Die dritte deutsche Eigenproduktion von Netflix stammt dieses Mal von den Machern von "Neo Magazin Royal" und weiß deswegen besonders durch seinen ausgefallenen Style zu überzeugen.

"How to sell drugs online" basiert auf einer wahren Geschichte, die so oder so ähnlich vor ein paar Jahren in Sachsen geschah. Die dritte deutsche Eigenproduktion von Netflix stammt dieses Mal von den Machern von "Neo Magazin Royal" und weiß deswegen besonders durch seinen besonderen Style zu überzeugen. Der Ton ist rau, die Gagdichte hoch, der Schnitt schnell und die Umsetzung ungewöhnlich. Denn die Figuren sind die ganze Zeit online, es wird permanent über die digitalen Medien kommuniziert und der Second Screen ist quasi schon in die Serie eingebaut.

Trailer "How To Sell Drugs Online (Fast)"

High Level Shit aus Deutschland

Der Ton ist rau, die Gagdichte hoch, der Schnitt schnell und die Umsetzung ungewöhnlich. Denn die Figuren sind die ganze Zeit online, es wird permanent über die digitalen Medien kommuniziert und der Second Screen ist quasi schon in die Serie eingebaut - und das auf ziemlich sexy Weise.

Der Ton ist rau, die Gagdichte hoch, der Schnitt schnell und die Umsetzung ungewöhnlich. Denn die Figuren sind die ganze Zeit online, es wird permanent über die digitalen Medien kommuniziert und der Second Screen ist quasi schon in die Serie eingebaut - und das auf ziemlich sexy Weise. 

Von Moral bei Facebook, Darknet und Suchtpotential

Nach "Dark" und "Dogs of Berlin", alles deutsche Netflix-Originale, ist "How to sell drugs online (fast)" für Euch etwas - egal, ob Ihr gerade selbst noch zur Schule geht, beim Studium abhängt oder die Dirty Thirty schon geknackt habt. Neben der bildtechnisch und musikalisch überragend in Szene gesetzten Darstellung der Wirkweise chemischer Drogen geht es auch um Fragen wie: Darf ich mich heimlich im Facebook-Account meiner Ex einloggen? Was genau ist das Darknet?

Die besten Freunde Lenny und Moritz bei ihrer ersten Drogenversandaktion am kleinstädtischen Briefkasten. (Quelle: Netflix)

"How to sell drugs online (fast)" ist seit 31. Mai 2019 auf Netflix zu sehen und hat - Achtung Wortwitz - wahrlich Suchtpotential.

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