Ein Spritzbeutel verteilt Sahne auf einem Crepes (Foto: imago|imagebroker)
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- Darf man im Bundestag Pornos gucken?

Ja, nein, vielleicht?

Der bevorstehende Brexit macht den britischen Parlamentariern scheinbar schwer zu schaffen. Sie müssen sich bei der Arbeit irgendwie ablenken. Und wie macht man das am besten? Richtig, mit Pornos.

Seit der Neuwahl im Juni soll es im britischen Parlament 24.000 Klickversuche auf Pornoseiten gegeben haben. Das sind rund 160 Aufrufe pro Tag. Die Betonung liegt hier allerdings auf Versuche. Die Seiten wurden laut eines Sprechers direkt vom internen Netzwerk blockiert.

Porno-Prokrastinieren im Bundestag?

Und wie sieht's in Deutschland aus? Dürfen Politiker im Bundestag auf Pornoseiten surfen? Die Antwort ist nein. Die Presseabteilung des Bundestages hat uns verraten, dass Mitarbeiter ihre Computer nur zu dienstlichen Zwecken nutzen dürfen. Und Erotikfilmchen gucken gehört nicht dazu.

Und bei Euch?

Generell müsst Ihr Euch fragen, ob Euer Arbeitgeber es erlaubt, das Internet auch privat zu nutzen. Falls das nicht in Eurem Arbeitsvertrag vermerkt ist, gilt: Die Arbeitszeit steht dem Arbeitgeber zu und darf nicht zum privaten Vergnügen genutzt werden.

Außerdem dürft Ihr mit Eurem Verhalten am Arbeitsplatz Eure Kollegen nicht stören. Bei Beschwerden ist Euer Arbeitgeber dazu berechtigt, Euch abzumahnen. Und wenn Ihr beim Pornogucken versehentlich Schadsoftware auf die Rechner Eurer Firma zieht, kann es sogar größere Konsequenzen geben - wie zum Beispiel eine fristlose Kündigung.

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