- "Sag's mir ins Gesicht"

Tagesschau stellt sich Hatern

Unter dem Deckmantel der Anonymität poltert es sich besser. In den Kommentarspalten im Netz vergessen einige Leute schnell, was ihre Eltern ihnen beigebracht haben. Sitte und Anstand werden schnell fallen gelassen - gerade, wenn es um polarisierende Themen geht.

Diskussion im Livestream

Seit 28. Mai stellen sich Tagesschau-Journalisten ins Feuer der Kommentatoren, um ein Zeichen gegen Hatespeech zu setzen. "Sag's mir ins Gesicht" heißt die Kampagne, bei der die Journalisten Kai Gniffke, Anja Rescke und Isabel Schayani per Facebook-Livestream eine Stunde lang mit den Nutzern diskutieren.

Fazit bei den RadioFritzen

Den Anfang der Reihe hat Tagesschau-Chefredakteur Kai Gniffke bestritten und bei den RadioFritzen am Dienstagmorgen ein Fazit gezogen. Er sagte nach dem Experiment: "Der Ton wird zivilisierter, wenn man von Angesicht zu Angesicht spricht." Beleidigungen würden eher ausbleiben und interessant fand er, dass sich fast nur Männer gemeldet hätten.

Das Interview mit Kai Griffke könnt Ihr nachhören, wenn Ihr oben auf das Bild klickt.

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