Ein Gamer spielt ein Videospiel und hat Kopfhörer auf (Quelle: imago)
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- E3-Videospielevent in Los Angeles

Mekka der Spielehersteller

Bei der E3 in Los Angeles versammeln sich jedes Jahr die größten Spielehersteller der Welt und machen eine fette Show, in der sie zeigen, was es für Spiele geben wird in den nächsten zwei Jahren. FritzGamechecker Dennis Kogel hat sich die ganzen Pressekonferenzen angeschaut.

Was ist denn dieses Jahr das Spiel, auf das sich alle einigen können?

"Fallout 4". Da haben sich die Fans seit Jahren drauf gefreut. Das ist ein Endzeit-Rollenspiel. Ihr spielt da einen Überlebenden mit seinem Hund in einer Welt, die von Atombomben zerstört wurde. Überall Mutanten und Banditen und Killerroboter. Das kennt man aber alles.

Begeistert hat vor allem ein Feature: Du kannst Deine eigene Stadt bauen, mit einer Hundehütte für Deinen Hund, ein Stromnetz aufbauen. Das sieht völlig irre aus. Eine Mischung aus "Minecraft" und Barbie-Haus im "Mad Max"-Stil. Und: Das Spiel soll schon dieses Jahr im Herbst erscheinen!

Gab’s auch sowas wie einen Trend auf der Spielemesse?

Das Revival. Ist ein bisschen so wie aktuell im Kino mit "Jurassic Park", "Star Wars" und "Ninja Turtles": Große Namen kommen jetzt zurück.

"Shenmue 3" ist etwa eine Mischung aus "Sims"-Lebenssimulation und Kung-Fu-Action. Das kennt jetzt wahrscheinlich niemand mehr und das hat einen Grund: Das letzte Spiel kam vor 14 Jahren raus. Das neue soll über Crowdfunding finanziert werden. Über Nacht kamen schon zwei Millionen Dollar zusammen.

Dann wird wohl das legendäre Japan-Rollenspiel "Final Fantasy 7" neu aufgelegt. Und: The "Last Guardian" ist wieder da. Das gab’s 2009 zuletzt zu sehen, alle dachten, das kommt nicht mehr. Es ist ein Spiel von japanischen Star-Designern. Da geht’s um einen kleinen Jungen und sein flauschiges Katzenflughundemonster. Ich bin schon jetzt verliebt in das Vieh.

Und Dennis, Dein persönliches Highlight?

Die Microsoft HoloLens-Technologie. Das ist eine Brille, die Ihr Euch aufsetzt und dann seht Ihr die Spielwelt in der echten Welt. Also zum Beispiel Euer "Minecraft"-Haus auf Eurem Schreibtisch. Und mit Fingerbewegungen und Sprachbefehlen könnt Ihr reinzoomen, drehen, gucken - wie im Science-Fiction-Film.

Es gibt zwar noch kein konkretes Erscheinungsdatum, keinen Preis und keine Details, wie genau Spiele damit funktionieren sollen, aber das war der Moment, bei dem ich dachte: Wow! Zukunft!

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