Blume vor einem blauen Himmel.(Quelle:chess club/rca victor)r
Bild: chess club/rca victor

- Mø "Forever Neverland"

Eine bessere Welt

Fritz meint:

Dirty thirty. ist im Sommer 30 geworden. Das fand sie nicht so lustig, Mø hat nämlich tierisch Angst vorm Älterwerden. Die dänische Sängerin würde am liebsten für immer in ihrer "Youth Bubble" bleiben. Das würde aber bedeuten, sich nicht weiterzuentwickeln und diese Vorstellung ist für Mø mindestens genauso gruselig.

Um genau diesen Konflikt geht‘s auf ihrer neuen Platte "Forever Neverland". Was Mø darauf sonst noch beschäftigt, weiß FritzReporterin Henrike Möller. Sie hat "Forever Neverland" für Euch gehört.

Sounds ausgemistet

Wie will ich klingen? Für was für einen Sound stehe ich? Nach dem weltweiten Erfolg von ihrem Hit "Lean On" 2015 gemeinsam mit Major Lazer rutscht Mø erstmal in eine fette Identitätskrise. Ihre früheren R'n'B-Anleihen hat Mø ausgemistet. Die neue Mø steht auf Afrobeats, Tropical House und Global Dance-Pop. Und sie traut sich auch das erste Mal an richtige Herzschmerz-Balladen.

Ein Kompromiss-Album

Was die Platte zusammenhält ist außerdem eine ordentliche Brise California-Feeling. Møs berufliches Leben findet inzwischen hauptsächlich in Los Angeles statt. So wirklich warm wird sie mit L.A. aber nicht, was auf "Forever Neverland" immer wieder Thema ist.

Ganz kann Mø der Faszination von L.A. und ihren Hitmakern aber nicht widerstehen. Ihr neues Album fühlt sich ein bisschen nach Kompromiss an. Einige Songs klingen nach dem Versuch, den Erfolg von "Lean On" zu wiederholen. Viel stärker sind aber die Tracks, bei denen Mø ihre wilde Seite auslebt und die Rockerin in sich rauslässt wie im Song "Blur". Dazu kann die Künstlerin dann live auch wunderbar ihr Markenzeichen ausleben, denn: Kein Mø-Konzert ohne Stage Diving!

Interview zum Nachhören

Und kein Mø-Konzert ohne Spice Girls-Cover! Mø hat Sporty Spice, ihr großes Vorbild, auch schon getroffen. Das erzählt sie auch im FritzNordlichter-Podcast, unserer Sendung für skandinavische Künstler. Da könnt Ihr das Interview mit ihr nachhören.

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