Eines der Filmplakate zu "Once Upon a Time in Hollywood", dem neunten Film von Quentin Tarantino - hier in 60er Jahre Retro-Optik. (Quelle: Sony Pictures)
Bild: Sony Pictures

- "Once Upon a Time in Hollywood"

Leonardo DiCaprio und Brad Pitt zum ersten Mal zusammen vor der Kamera: eine Hommage an das Hollywood der 1960er Jahre - auch mit viel Blut. Tarantino eben.

Fritz meint:

Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Margot Robbie, Al Pacino, Kurt Russell und Quentin Tarantino. Mehr geht nun wirklich nicht. Nachdem sich ein paar der Genannten Ende Juli die Ehre auf dem roten Teppich am Potsdamer Platz gegeben haben, ist "Once Upon a Time in Hollywood" endlich für jeden im Kino.

Ein Pferd, aber ohne Western

Es ist Tarantinos neunter Film. Die letzten beiden waren Western. Obwohl es kein Western ist, wird immerhin auch ein Pferd gesattelt, denn der Western spielt keine unwesentliche Rolle. Tarantino macht mit seinem neunten Film eine etwas zynische Liebeserklärung an Hollywood. In der spielt DiCaprio den Fernsehstar Rick Dalton, der sich von einer Western-Serie zur nächsten hangelt. Brad Pitt ist sein Stuntdouble Cliff Booth.

Trailer

    

Ende der 1960er in Hollywood und mit Sekte

Das Ganze spielt im Hollywood Ende der 1960er-Jahre. Auf seine eigene Art und Weise wie nur Tarantino es kann, verknüpft er das Leben dieser zwei Hollywoodbewohner mit dem Leben von Sharon Tate. Sie war die hochschwangere Frau von Regielegende Roman Polanski, die im August 1969 auf brutale Art und Weise in ihrer Villa von Mitgliedern der Manson-Familie, einer Sekte, umgebracht wurde.

Fernsehstar Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein Stuntdouble Cliff Booth (Brad Pitt) sprechen miteinander. (Quelle: Sony Pictures)

Das erste Mal zusammen in einem Film

Dem einen oder anderen reicht vielleicht schon einer: Brad Pitt oder Leonardo DiCaprio. Beide zusammen könnten schon zu dick aufgetragen sein - vielleicht. Aber: Es ist ihr erstes Mal zusammen vor der Kamera. Dabei stiehlt sich keiner die Show, sie teilen es sich ganz fair. 

Nackte Haut vs. Meta-Minds

Und das obwohl es beispielweise von Brad Pitt eine Oben-Ohne-Szene auf einem Dach gibt. DiCaprio darf dafür in einer anderen Szene mit Meta-Ebene beweisen, was er für ein begnadeter Schauspieler ist. Und das ist auch ziemlich sexy!

Die Zehn vollmachen

Tarantino erzählt mit den beiden ein stylisches Märchen, in dem er sich in den letzten 15 Minuten daran erinnert, dass er Quentin Tarantino ist und ganz dringend Blut spritzen lassen muss. Tarantino will die zehn Filme ja eigentlich noch vollmachen. Aber selbst wenn er jetzt ginge, dann auf dem Höhepunkt seiner Karriere.

Sharon Tate (Margot Robbie) tanzt bei einer Feier. Später wird sie durch die Manson Family ermordet. (Quelle: Sony Pictures)
Bild: Sony Pictures

Das erste Mal nicht mehr bei Weinstein

Wegen der sexuellen Missbrauchs- und Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen Harvey Weinstein im Oktober 2017 trennte sich Tarantino von Weinstein. Der hatte bisher alle seine Regiearbeiten veröffentlicht. Das Buhlen um seine Gunst ging los. Aber nicht das Geld habe entschieden, sondern, weil Sony Pictures Chairman Tom Rothman mit ihm das größte Wissen zum alten Hollywood der 1960er-Jahre habe teilen können.

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