Agent M (Emma Thompson) und Agent H (Chris Hemsworth) in Anzügen mit Waffen auf der Straße. (Quelle: Sony Pictures)
Bild: One Two Film/Thomas von Klier

- "Men In Black: International"

Reisen wir doch mal kurz zurück in die 90er: Will Smith als Man in Black. Der letzte Teil mit ihm kam 2012. Jetzt sind die Geheimagenten zurück. Ohne ihn. Wir tragen Schwarz...

Fritz meint:

Ganz ehrlich, "Men In Black" sind schon irgendwie Kult. Aber eher lüften wir unsere Maske und beweisen, dass wir auch Aliens sind, statt zu sagen, "MIB: International" hätte die Chance, ebenso Kultstatus zu erreichen. 

Aliens in "Men In Black: International", der seit 13. Juni im Kino ist. (Quelle: Sony Pictures)
Bild: Sony Pictures

Es fehlt an allem

Film vier ist ein sehr lahmer Abklatsch der alten Filme, dem es an allem fehlt: Witz, Humor, coole Aliens und vor allem einer guten Story. Es geht hier um einen Maulwurf bei den Men in Black in London, der zulassen will, dass ein tödlicher Alien-Schwarm die Erde besiedelt. Das Problem: Ihr riecht die Entwicklung vor jeder Szene schon hundert Meter gegen den Wind.

Es gibt EIN Highlight!

Das einzige Highlight ist Tessa Thompson als Neuzugang, aka Agentin M, die alle männlichen Kollegen übertrumpft und im Einstellungsgespräch mit Emma Thompson eine berechtigte Frage hat. Sie so: "Die Men in Black?" Die Chefin so: "Nein, fangen sie nicht damit an. Ich hatte das Gespräch. Aber die sind noch nicht so weit. Das ist ein Prozess. Ich denke, sie hängen einfach dran. Das ist ihr erster Auftrag." Das wäre auch schon einer der wenig guten Gags des Films. Der Rest ist Langeweile pur.

Die ersten drei Filme haben natürlich durch die Besetzung so groß funktioniert: Tommy Lee Jones und Will Smith als Agenten K und J. Gerade Will Smith mit seiner Lässigkeit, seinem verschmitzten Grinsen hinter der Sonnenbrille und seine coolen Sprüche fehlen. 

Fußballer Jerome Boateng bei seinem Mini-Gastauftritt bei "men In Black: International". (Quelle: Sony Pictures)

Running Gag: Jerome Boateng

Fußballer Jerome Boateng huscht auch mal durchs Bild: Wer einmal zu tief ins Popcorn geguckt hat, hat ihn verpasst. Er taucht in den ersten 15 Minuten auf und auch nur auf einer Videoleinwand. Das ist ein kleiner Running Gag, das gibt es in jedem Film: Prominente als Aliens - Michael Jackson, Lady Gaga, Justin Bieber und jetzt eben Boateng. Da seht Ihr ihn nämlich mit einem Handy telefonieren. 

Agent H und Agent M bei einem Kampf auf der Straße, wie sie an ein Auto gelehnt mit ihren Waffen in der Hand Schutz suchen. (Quelle: Sony Pictures)

Wir tragen Schwarz

Das wars dann aber auch schon, es sei denn, er hat sich noch als Alien verkleidet und wir haben ihn nicht erkannt. Wir wären nach dem Film am liebsten sofort geblitzdingst worden - um ihn zu vergessen.

"Men in Black: International" ist seit 13. Juni im Kino. Wir tragen Schwarz, aber nur weil der Film so doof ist.

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