Spiderman ist auf einem Hausdach und springt der Skyline entgegen. (Foto: Sony Pictures)
Bild: Sony Pictures

- "Spider-Man: A New Universe"

Die beste Spider-Man-Verfilmung bisher

Fritz meint:

Mit großer Macht kommt große Verantwortung. Das kennt Ihr alle und habt Ihr im Kino schon gefühlte hundert Mal gesehen. Mal mit Tobey Maguire, mal mit Andrew Garfield und neulich erst mit Tom Holland. Der eine ist ein guter Spider-Man, der andere ein guter Peter Parker, aber so richtig gepasst hat keiner.

Starke Botschaft und kreative Regisseure

Spider-Man im Kino, das war eine Hass-Liebesbeziehung im Marvel-Universum. Bis jetzt. Denn was die beiden "Lego the Movie"-Regisseure Phil Lord und Chris Miller hier als kreative Köpfe des animierten Spider-Man abliefern, ist nicht nur großes Kino, sondern auch große Kunst. Sie spinnen - ganz im Sinne von Stan Lee und Steve, - den Mythos um Spider-Man weiter und spielen mit der Botschaft, dass jeder unter der Maske des Superhelden stecken kann.

Ein Spider-Mankommt selten allein

Hier sind es dann auch gleich eine ganze Handvoll Spider-Leute, die New York vor King Pin retten müssen. Als Haupt-Spider-Man darf Miles Morales, ein 15-jähriger, afroamerikanischer Teenager aus Brooklyn, die Heldenrolle tragen. Unterstützt wird er von Gwen Stacey als Spider-Girl, einer japanischen Manga-Version Peni Parkers, einem Spider-Man-Noir und Spider-Ham Peter Porker (Ja, das ist ein Schwein!).

Selbsironisch mit verschiedenen Comicadaptionen

Es ist ein Film, der keinen Halt macht vor einer gehörigen Portion Selbstironie, messerscharfen Dialogen, einem rührenden Animations-Cameo von Stan Lee und gleichzeitig der humoristischen Dekonstruktion eines ganzen Genres. Und der dabei ganz leichtfüßig daherkommt und der beste Spider-Man aller Zeiten ist.

Noch nie wurde das Wort Comicadaption so ernst genommen wie hier. Phil Lord und sein Kompagnon Chris Miller lassen verschiedene Einflüsse der Comic-Geschichte zu einem Ganzen verschmelzen, verbinden den klassischen Cartoon-Stil mit Comic, Manga und Graphic Novel. Mehr Metaebene als in "Spider-Man - A New Universe" geht nicht. Das Genre der Comicverfilmung ist mit diesem fulminanten Film von Anfang bis Ende durchgespielt.

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