Das Foto zeigt die wichtigsten Figuren des Filmes "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen". (Quelle: Warner Bros. Pictures)
Bild: Warner Bros. Pictures

- "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen"

Vollgestopfte Fankost

Fritz meint:

Schon die ersten Sekunden, das Warner-Logo in düsterem Grau mit den ersten Klängen der Musik, schafft Gänsehaut. Schuld daran ist die Erkennungsmelodie der Wizarding World, eben jenem Universum, in dem auch Harry Potter zuhause ist. Nur, dass acht Jahre nach Potter die phantastischen Tierwesen an der Reihe sind. "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen" ist nach "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" der zweite Teil, der uns mitnimmt in die Zeit vor Harry Potter und eintaucht in die Zauberwelt der Zwanzigerjahre.

Böse wie "Du weißt schon wer"

New York 1927: Nachdem im vergangenen Jahr der magische Zoologe Newt Scamander versehentlich die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt hat, geht Film Nummer zwei recht düster los. Grindelwald, ein böser Zauberer, ungefähr ähnlich böse und perfide wie "Du weißt schon wer" aka Lord Voldemort, flieht bei einem Gefangenentransport auf spektakulärste Art und Weise und will nach Paris, um dort eine neue Armee aufzubauen. Newt Scamander, zurück in London und mit einem Reiseverbot an die Stadt gefesselt, wird von Albus Dumbledore beauftragt, Grindelwald zu finden und zu stellen. Und das ist nur einer von vielen Handlungssträngen des Films.

Film mit Seriencharakter

Ihr versteht nur Bahnhof? Willkommen bei "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen". Der Film von Potter-Veteran David Yates und nach einem Drehbuch von Joanne K. Rowling herself ist mehr komisch als phantastisch, vollgestopft mit niedlichen und/oder zähnefletschenden Tierwesen, Figuren, Charakteren und Handlungssträngen, die jetzt alle zu entwirren zu lange dauern würden. Man merkt dem Film den Seriencharakter an: Zweiter von insgesamt fünf Filmen, mehr Cliffhanger als Film.

Nur für Fans

Es bleibt eine tolle Ausstattung, die mal wieder dieses Harry-Potter-Gefühl aufkommen lässt, mit all der Magie. Es bleiben die Schauspieler um Eddie Redmayne (super), Katherine Waterstone (verschenkt und unterfordert), Jude Law (man kann sich an ihn als Dumbledore gewöhnen) und Johnny Depp als Grindelwald (eine Fehlbesetzung mit seinen weiß blondierten Haaren und dem Matschauge). Ein gut gemeinter Rat: Nur gucken, wenn Ihr einen Abschluss in Hogwarts habt, denn sonst versteht Ihr nur Gleis 9 ¾ oder auf Deutsch: Bahnhof.

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