Rami Malek steht als Freddy Mercury auf der Bühne. (Foto. 20th Century Fox)
Bild: 20th Century Fox

- "Bohemian Rhapsody"

Die Erfolgsgeschichte von Queen

Fritz meint:

Is this the real life? Is this just that Fantasy? Jetzt mal ehrlich - singt Ihr schon mit? Bohemian Rapsody von Queen brachte der Band um Freddie Mercury 1975 den Durchbruch. Jetzt gibt es die Story dazu im Kino.

In "Bohemian Rhapsody" von Brian Singer, der kurz vor Ende der Dreharbeiten durch den Regisseur Dexter Fletcher ersetzt wurde, geht es vor allem um die Musik der legendären Band Queen. Von den Anfängen und der Bandgründung auf einem Parkplatz, dem Durchbruch mit Bohemian Rhapsody bis hin zu ihrem größten Auftritt im Wembley-Stadion im Rahmen von Live Aid 1985 ist alles dabei.

Liebloses chronologisches Abhandeln

Das Drehbuch von Anthony McCarten, der von Brian May und Roger Taylor beraten wurde, erzählt gradlinig und glattgebügelt die Erfolgsgeschichte der Band und fühlt sich dabei an wie das Making-of eines Best-of-Albums in chronologischer Reihenfolge.

Bei Freddie Mercury, dem eigentlichen Helden des Films, klappert der Film lieblos Lebensstationen ab: die Eltern, die den Weg ihres Sohnes missbilligen, das Abrutschen in die Drogenszene, das Feiern von Orgien, der Streit mit den anderen Bandmitgliedern. Mercurys Homosexualiät und seine HIV-Diagnose reißt der Film nur an und verschenkt Potential.

Überragender Hauptdarsteller

"Bohemian Rhapsody" funktioniert dabei vor allem dank eines überragenden Hauptdarstellers: Rami Malek verschmilzt mit seiner Figur. Von der Körperhaltung über die Frisur bis hin zu den übergroßen Zähnen, einer Prothese, wird er eins mit Freddie Mercury.

Mit seiner opulenten Ausstattung steht der Film dem schillernden Leben seiner Hauptfigur in Nichts nach. "Bohemian Rhapsody" ist ein Film, der unterhält. Aber leider auch einer, der dem Erbe von Queen und Freddie Mercury nie gerecht werden kann. Denn die Musik von Queen ist unsterblich. Der Film ist es nicht.

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