Ein Screenshot des Films "Antman and the Wasp" (Quelle: Walt Disney)
Bild: Walt Disney

- "Antman and the Wasp"

Toller Superhelden-Spaß

Fritz meint:

"Antman and the Wasp" ist nach "Black Panther" und "Avengers - Infinity War" Marvel-Film Nummer drei im Jahr 2018. Und schon wieder ein Film, der einfach liefert.

In "Infinity War" hat Antman noch mit Abwesenheit geglänzt, aber mit seinem zweiten Solo-Abenteuer macht alles Sinn. "Antman and the Wasp" spielt kurz vor "Infinity War". Und da steht Scott Lang nach seinem Ausflug an den Leipziger Flughafen in "Captain America - Civil War" unter Hausarrest und darf sein Haus nicht verlassen.

Freiheit Futsch, Anzug Futsch, Spaß Futsch. Sobald sein Fuß mit Fußfessel den Gartenzaun passiert, steht ein Sondereinsatzkommando des FBIs auf der Matte und durchsucht sein Haus nach Spuren auf Kontakt zu Hank Pym und seiner Tochter Hope van Dyne.

Dünne Story, aber viel Spaß

Dann hat er kurz vor Ablauf der Strafe noch einen merkwürdig realen Traum, dass er die Frau von Pym im subatomaren Raum trifft. Eine Quanten-Ebene und eine mysteriöse Geist-Erscheinung später versucht er mit Pym und Hope ihre Mutter zu retten. Und muss sich mit Ghost rumschlagen.

Die Story ist recht dünn, aber das macht nichts in diesem Superhelden-Familienfilm. Denn hier stimmen einfach Humor und Action. Der Film von Peyton Reed hat eine angenehme Leichtigkeit und Selbstironie, die einfach Spaß macht. Paul Rudd als Antman darf seinen jugendlichen Charme spielen lassen, Michelle Pfeiffer und Michael Douglas harmonieren als Wissenschaftler-Ehepaar und Evangelina Lilly als Hope van Dyne und Hanna John-Kamen als Ghost sind nicht nur weibliche Staffage, sondern geben dem Film eine ganz bewusste, feminine Action-Note.

Gute Gags

"Antman and the Wasp" ist ein bisschen wie "Deadpool" – nur für die ganze Familie geeignet mit viel Slapstick, One-Linern und Running Gags. Auch vom Look her passt es. Wie Reed mit den Gegensätzen spielt, ist nicht einfach nur aufgewärmt vom ersten Teil, sondern weitergedacht. Allein die Verfolgungsjagden im Matchboxauto-Stil machen genauso Spaß wie der ständige Wechsel zwischen Groß und Klein.

Der Film funktioniert, selbst wenn Ihr noch nie in Eurem Leben einen Marvel-Film gesehen habt. Und Hardcorefans kriegen einen ganz kleinen Hinweis auf das große Avengers-Finale im kommenden April. So viel Superhelden-Spaß macht einfach gute Laune.

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