Justin Timberlake als Bademeister
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- "Wonder Wheel"

Billiges Bühnenstück mit Starbesetzung

Fritz meint:

Die Besetzung des neuen Films von Regisseur Woody Allen klingt vielversprechend: Kate Winslet, James Belushi und Allrounder Justin Timberlake. Doch für FilmFritzin Anna Wollner war der Film enttäuschend.

Zurück in den Fünfzigern

Justin Timberlake spielt den Bademeister Mickey, der am Strand von Coney Island in New York mit knappem Badeanzug und Boje in der Hand, Hilflose vor dem ertrinken rettet. Sein gewagtes Outfit ist der Zeit geschuldet, der Film spielt nämlich in den Fünfzigern.

Außerdem vertreibt sich Mickey die Zeit mit seiner Affäre, der verheirateten Kellnerin und Ex-Schauspielerin Ginny. Diese hat nämlich Ärger mit ihrem Mann und ihrer Stieftochter und flüchtet sich daher regelmäßig zwischen Mickeys Beine. Doch das ist nicht alles: eine wilde Gangsterstory bricht vom Zaun.

Schlechter Film, außer für Timberlake-Fans

Für Fans von Justin Timberlake ist sein Anblick im Badeanzug natürlich nicht schlecht. Wer sich aber auf eine gute Story gefreut hat, ist bei "Wonder Wheel" völlig falsch. Der Film ist trotz kurz angerissener Themen wie Alkoholismus und häuslicher Gewalt einfach eine oberflächliche Story inklusive Gangstergeschichte.

Zwar wurde hier der Fünfziger-Jahre-Stil sehr gut umgesetzt, aber am Ende bekommt Ihr nicht mehr als ein billiges Bühnenstück.

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