Ein Screenshot aus dem Film "Jumanji: Willkommen im Dschungel": Vier Abenteurer im Dschungel (Foto: Sony Pictures)
Sony Pictures
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- "Jumanji: Willkommen im Dschungel"

Spaßige Body-Switch-Komödie

Fritz meint:

1995 wurden Robin Williams und die ganz junge Kirsten Dunst in ein Brettspiel gesaugt und mussten Abenteuer im Dschungel erleben. Jetzt, 22 Jahre und eine Nostalgiewelle später kommt das Reboot ins Kino: "Jumanji: Willkommen im Dschungel". Und weil heutzutage kaum noch jemand Brettspiele spielt, wurde das Spiel um Leben und Tod in eine virtuelle Welt verlegt.

Aus Menschen werden Avatare

Die Schulnachsitzer Spencer, Martha, Fridge und Bethany müssen einen Nachmittag lang ein Lager aufräumen und werden durch ein dummes Missgeschick in eine alte Konsole gezogen. Dort landen sie im Dschungel und sind auf einmal digitale Avatare mit einem etwas anderen Aussehen.

Aus dem Milchbubi Spencer wird ein durchtrainierter, muskelbepackter Bodybuilder, aus dem großgebauten Footballspieler Fridge ein kleiner nerviger Typ, aus dem schüchternen Mädchen Martha eine leichtbekleidete Dschungelamazone und aus der blonden Schulschönheit Bethany ein behaarter Typ. Jetzt müssen die Vier das Spiel einmal komplett durchspielen, um wieder rauszukommen.

Albern und voller Gegensätze

"Jumanji – Willkommen im Dschungel" ist eine absolut spaßige "Body-Switch-Komödie", die von der ersten bis zur letzten Minuten albern ist und mit den Gegensätzen spielt. Klar, die Story ist hirnrissig: Vier Leute, gefangen in einem Jump-and-Run-Spiel, in dem jeder verschiedene Aufgaben erledigen muss und verschiedene Stärken hat. Und dann hat jeder auch nur drei Leben, die im Unterarm eintätowiert sind. Wer drauf geht, fällt vom Himmel zurück ins Spiel.

Nostalgie vereint mit Spaß

Aber weil die Chemie zwischen dem Cast um Dwayne Johnson, Kevin Hart, Jack Black, Nick Jonas und Karen Gillian stimmt – genau wie die Abenteuer und der manchmal doch etwas naiv dümmliche Humor unter der Gürtellinie – macht der Film Spaß.

Mit mehreren Nostalgie-Momenten und einem Tribut an den alten Film und vor allem auch den verstorbenen Robin Williams macht "Jumanji – Willkommen im Dschungel" zwar nicht alles, aber vieles richtig, um zum Guilty-Pleasure-Film im Dezember zu werden.

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