Man sieht einen gezeichneten Kängurukopf im Profil. Daneben ist der Autor Marc-Uwe Kling vermerkt. (Quelle: Ullstein Verlag)
Ullstein Verlag
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- "Känguru-Apokryphen"

Schnelle Buchkost für zwischendurch

Fritz meint:

Seit ein paar Jahren erzählt Marc-Uwe Kling die Geschichten von seinem Mitbewohner - einem kommunistischen, krawalligen Känguru - in Büchern, auf Bühnen, im Radio und bald sogar in einem Film. Aber erstmal ist jetzt das vierte Buch über das Känguru erschienen. FritzReporter Hagen Terschüren hat die "Känguru-Apokryphen" für Euch gelesen.

Die B-Seite der Känguru-Chroniken

Eigentlich sind die Känguru-Apokryphen gar kein vierter Teil, sondern eine Art B-Seite. Genauer gesagt: Es sind die Kapitel, die es nicht in die anderen Bücher geschafft haben. Das ist super, wenn Ihr Neueinsteiger seid, da Ihr kein Vorwissen mitbringen müsst. Die richtige Reihenfolge in den Känguru-Büchern ist sowieso nicht wichtig. Die Kapitel sind nämlich in sich geschlossene Sketche, die keine großen Auswirkungen aufs ganze Buch haben.

Politisch mit Selbstironie

Die Känguru-Apokryphen sind lustig. Doch nicht alleen Kapiteln handelt es sich um harmlose Comedy. Marc-Uwe Klings Geschichten sind immer auch Kommentare von politisch sehr weit links. Doch anstatt mit dem Zeigefinger und ellenlangen Marx-Zitaten aufzuwarten, macht Kling sich lieber über sich selber lustig.

Hörbuch mit großer Wirkung

Die Känguru-Apokryphen sind kein Buch zum am Stück lesen, sondern eher schnelle Kost für zwischendurch. Kein Wunder, dass die Bücher oft in WG-Klos liegen. Eine ganz andere Wirkung entfalten die Känguru-Apokryphen aber als Hörbuch. Gelesen von Marc-Uwe Kling selbst, bekommen die Charaktere noch einmal ein ganz anderes Leben und machen noch mehr Spaß als beim Selberlesen.

Der Autor live in Berlin

Die Känguru-Apokryphen sind bei Ullstein bzw. Hörbuch Hamburg erschienen. Und wenn ihr Lust habt Marc-Uwe Kling mal live zu sehen, könnt Ihr das regelmäßig im Kreuzberger SO36 tun, wo er die Lesebühne "Lesedühne" veranstaltet.

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