Poetry Slammerin und Autorin Sarah Bosetti (Foto: imago/Horst Galuschka)
Bild: imago/Horst Galuschka

- "Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so"

Das neue Buch von Sarah Bosetti

Fritz meint:

Was tun, wenn Silvester ist und man gerade all seine Freunde verloren hat? Wegen eines toten Kaninchens!

Man lädt beim Einkaufen im Supermarkt einfach spontan Fremde zu sich nach Hause ein. So macht es die Ich-Erzählerin in Sarah Bosettis neuem Buch. Und so landen ein schüchterner Kassierer, ein aufgedrehtes Julia-Roberts-Double, der Späti-Mann von nebenan, ein frisch verliebtes und dauerstreitendes Pärchen bei ihr in der Wohnung.

Der Silvestertag und die Nacht und die absurde Geschichte, die sich daraus entwickelt, sind nur der Rahmen für das Buch. Sein Untertitel: "Von einer, die auszog, das Scheitern zu lernen."

Gedanken über Trump, das Altern und die AfD

Sarah Bosetti macht sich Gedanken um so ziemlich alles. Über den Selbstoptimierungswahn, die Liebe, das Altern, über Trump, die AfD, Rechtsradikale, über das menschliche Gehirn und Schönheitsideale. Das ist total amüsant und genau richtig für zwischendurch im Zug.

Das Buch fühlt sich an wie ein Telefonat mit einer liebenswerten, aber auch bisschen verkorksten Freundin, der am laufenden Band absurde Geschichten passieren, die aber auch unheimlich witzige und kluge Gedanken zum Zustand unserer Welt hat. Ein sehr unterhaltsames Buch.

Mehr Bücher

RSS-Feed

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
noch 500 Zeichen
*Pflichtfelder

Fürs Kommentieren gibt's bei uns Regeln. Und die sind zum Einhalten da:Richtlinien für Kommentare

Auch auf fritz.de

RSS-Feed