hochgestellte Tische und Stühle eines Cafés (Quelle: Imago Images | Snapshot)
Bild: Imago Images | Snapshot

Verlängerter Lockdown - Alles, was ihr zu den Corona-Maßnahmen und dem verlängerten Lockdown bis zum 7. März wissen müsst.

Es wurde beschlossen: der aktuelle Lockdown samt seiner Maßnahmen wird bis zum 7. März verlängert. Das heißt, Restaurants, Kinos, Fitnessstudios, Hotels bleiben weiterhin geschlossen, wie auch Kosmetiksalons, Bekleidungsläden, Möbelgeschäfte und Baumärkte.

Eine Ausnahme bilden Friseure, die unter Einhaltung besonderer Hygiene- und Schutzmaßnahmen ab 1. März wieder öffnen dürfen.

Offen bleiben weiterhin Lebensmittelgeschäfte, Lieferdienste, Wochenmärkte für Lebensmittel, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tierbedarfsgeschäfte, Optiker, Banken, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten. Buchhandlungen bleiben in Berlin ebenfalls geöffnet.

Hintergrund ist, dass die Corona-Infektionszahlen trotz des harten Lockdowns seit Mitte Dezember immer noch zu hoch sind.

Kontaktbeschränkungen

Die bereits bestehenden Kontaktregeln sind nun verschärft worden. Euer Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt treffen. In Berlin werden Kinder nun mitgezählt, gelten also als zusätzliche Person. Einzige Ausnahme: Alleinerziehende dürfen ihre Kinder zu Treffen mitbringen.

Wichtig! Zusätzlich zu den beschlossenen Ausgangsbeschränkungen gibt es nun auch eine Beschränkung des Bewegungsradius: Wenn euer Landkreis einen aktuellen 7-Tage-Inzidenzwert von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern hat, dürft ihr euch nur in einem Radius von 15 Kilometern um euren Wohnort wegbewegen. Berlin gilt dabei als ganzer Wohnort, der 15-Kilometerradius gilt also erst ab der Berliner Stadtgrenze und nicht innerhalb der Stadt. Ausnahmen von dieser Einschränkung des Bewegungsradius gibt es nur, wenn ihr einen wirklich triftigen Grund für eure Reise habt.

Da Berlins Inzidenzwert derzeit bei unter 200 liegt, wird der Bewegungsradius aktuell nicht eingeschränkt. In einigen Brandenburger Landkreisen gilt die Maßnahme allerdings, da der Inzidenzwert über 200 liegt.

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht bleibt wie gehabt. In Berlin gilt sie weiterhin auf allen Straßen und Plätzen mit vielen Geschäften. Generell gilt in allen Bundesländern: Es muss schon vor Geschäften und auf Parkplätzen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

In Bussen, Bahnen sowie beim Einkaufen und bei Gottesdiensten ist ab 24. Januar das Tragen einer FFP2- oder OP-Maske vorgeschrieben. Alltagsmasken aus Stoff oder andere Bedeckungen des Mundes und der Nase sind dann nicht mehr erlaubt.

Wenn ihr nicht im Homeoffice arbeitet, gilt auch an eurem Arbeitsplatz eine Maskenpflicht. Es sei denn, zwischen euch und euren Kolleg*innen sind eineinhalb Meter Abstand.

Unis, Schulen und Kitas

Eine schrittweise Öffnung der Schulen soll am 22. Februar starten. Los geht es mit den Schüler:innen der Klassen 1 bis 3 (in Brandenburg bis zur 6. Klasse).

Die Unis bleiben für den Präsenzunterricht vorerst bis zum 31. März geschlossen. An Grundschulen gibt es weiterhin eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

In Brandenburg bleiben Krippe, Kindergarten und Hort geöffnet, die Kinder sollen aber wenn möglich zu Hause betreut werden. Berliner Kitas bieten nur noch eine Notbetreuung an.

Bahn

Der Fahrplan der Deutschen Bahn bleibt bestehen. Das Reservierungssystem wurde verändert, um zwischen den Fahrgästen mehr Abstand zu schaffen. Dennoch solltet ihr nicht zwingend notwendige Reisen unbedingt vermeiden.

Und wann ist der Lockdown vorbei?

Die aktuellen Maßnahmen sind auf jeden Fall bis zum 7. März 2021 beschlossene Sache. Zum weiteren Vorgehen nach diesem Stichtag werden sich Bund und Länder am 3. März beraten.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Hier im Elbe-Elster-Land sind seit Wochen die Inzidenzzahlen hoch und überall wird über die größtenteils geschlossenen Kitas gesprochen. Im Elbe-Elster-Land herrscht Normalbetrieb. Jedes Kind darf seine Kita besuchen, lediglich die Schulen haben Notbetrieb. Es ist zum K..... Und da sollen die Erzieher im Privaten Abstand halten? Nee das sieht auch keiner mehr ein. Man versucht alles möglich zu machen und auf Arbeit steppt der Bär! Berichtet davon doch mal!