Link kämpft gegen einen Vogel. (Quelle: Nintendo)
Bild: Nintendo

- "The Legend of Zelda: Link's Awakening"

Was ist knuffig, bunt und versetzt Euch ins Jahr 1993? Klar, "The Legend of Zelda: Link's Awakening"!

Remakes gibt's überall: Neuverfilmungen von alten Klassikern oder Computerspielen. Das kann gut laufen oder richtig daneben gehen. FritzGamechecker Bene Wenck hat das Remake von "The Legend of Zelda: Links Awakening" für Euch auf Herz und Nieren getestet.  

Wie aus weichem Plastik

Das Spiel gehört zu DEN Zelda-Spielen überhaupt. Damals noch für den grauen, klotzigen Game Boy und in schwarz-weiß mit kleinen Pixel-Figuren. Damit ist jetzt Schluss.

26 Jahre später sieht das alles ein bisschen anders aus: Keine Pixelgrafiken mehr, dafür sieht alles aus, als wäre es aus weichem Plastik gemacht und dazu kommt noch die Tilt-Shift-Optik. Das kennt Ihr villeicht aus diesem Instagram-Filter, der oben und unten alles verschwommen macht und nur in der Mitte scharf ist. Dazu ist alles wunderschön bunt und unfassbar knuffig.

Neu hört es sich auch an, denn der Soundtrack ist komplett aufgegrischt worden. Zusammengefasst bedeutet das, es sieht wundervoll aus und hört sich genau so bezaubernd an.

Action-Adventure auf einer Insel

Für alle, die 1993 nicht Game Boy gespielt haben:

Ihr spielt Link, einen Typen mit Elfenohren und grünen Klamotten. Und Ihr seid auf einer Insel gestrandet, von der Ihr wieder loskommen müsst. Und das macht Ihr in guter, alter Action-Adventure-Manier: Monster besiegen, in Rätselkerker reingehen, Rätsel lösen und Bossen eine auf die Mütze geben.

Dabei sammelt Ihr immer mehr Gegenstände, die Euch Zugang zu neuen Dungeons geben. Und am Ende müsst Ihr den Wind-Fisch wecken, damit Ihr die Insel verlassen könnt.

Für Nostalgiker und Neulinge

Jetzt steht nur noch die Frage im Raum: Ist das Spiel nur etwas für Nostalgiker, die es 1993 schon auf dem Game Boy gezockt haben?

"The Legend of Zelda: Link's Awakening" hält sich sehr eng an die Vorlage und generell gibt es wenig Neues in diesem Spiel. Mega-Nostalgie-Flashes sind garantiert! Trotzdem gibt es ein großes Element, das neu ist. Ihr könnt Euch Eueren eigenen Dungeon bauen. Coole Idee, scheitert aber daran, dass Ihr dabei zu wenige Optionen habt.

Wer das Original nicht kennt, kommt aber auch auf seine Kosten, denn das Remake lädt jeden dazu ein, in dem Spiel zu versinken.

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