Eine Frau hält ihren Oberschenkel (Foto: picture alliance/dpa Themendienst)
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- Wenn die Beine immer dicker werden

Knapp 3,8 Millionen Frauen leiden unter einem Lipödem. Die Dunkelziffer ist riesig. Das Problem: Die Krankheit wird oft als "normales" Übergewicht abgestempelt.

"Mach doch einfach regelmäßig Sport oder achte besser auf deine Ernährung!" Diesen oder ähnliche Sprüche haben Lipödem-Betroffene mindestens schon einmal in ihrem Leben gehört. Vermutlich eher ständig.

Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich: Lipö… was? Ein Lipödem ist eine krankhafte, symmetrisch ausgebildete Fettverteilungsstörung. Heißt im Klartext: Frauen mit einem Lipödem haben unverhältnismäßig dicke Beine und Arme, die eben nicht einfach mit einer Runde Sport wegtrainiert werden können. Das Fett hat nicht die Eigenschaft durch Sport zu schmelzen.

Oben Giraffe, unten Elefant

Oft ist der Oberkörper sehr schlank und die Beine extrem voluminös. Manche Betroffene beschreiben sich scherzhaft als "oben Giraffe, unten Elefant". Neben dem äußeren Erscheinungsbild kommen ständige Schmerzen und häufig auch blaue Flecken dazu.

Und die Symptome verschlimmern sich nicht nur im Laufe des Lebens, sondern auch innerhalb eines Tages. FritzModeratorin Laura Larsson leidet am Lipödem und kennt das zu gut: "Wenn mir eine Jeanshose morgens passt, ist sie abends so eng, dass ich das Gefühl habe, ich habe sie zwei Nummern zu klein gekauft."

  • Was sind die Ursachen für ein Lipödem?

  • Woran erkennt man die Krankheit?

  • Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

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