Avicii schaut in die Luft (Quelle: Universal Music/dpa)
Bild: Universal Music/dpa

- Aviciis trauriges Erbe

Der verstorbene EDM-DJ hat 200 unveröffentlichte Songs hinterlassen. Mit "Tim" erscheint nun ein Best-of. Fünf Gründe, warum sich das Anhören lohnt:

Ob man seinen fröhlichen EDM nun mochte oder nicht – Aviciis Selbstmord im April 2018 ließ niemanden kalt. Da war ein junger Typ, gerade mal 28 Jahre alt, mega erfolgreich, Songs wie "Wake Me Up" oder "Levels" wurden weltweit gefeiert – und doch tieftraurig.

Die kurz vor seinem Tod erschienene Netflix-Doku "Avicii: True Stories" zeigte seine Struggles mit einem Job, den er liebte und zugleich hasste. Songs schreiben, sich musikalisch ausdrücken – das war sein Ding. Mit dem öffentlichen Part kam er jedoch überhaupt nicht klar: Vor zigtausend Menschen aufzutreten war für Avicii oft nur mit Drogen und Alkohol erträglich: "Ich habe […] immer wieder gesagt, dass ich nicht mehr auftreten kann und dass mich das umbringt", sagt Avicii in der Doku.

Doch fast noch tragischer als sein Tod selbst ist die Tatsache, dass seine Hilferufe offensichtlich nicht nach außen drangen. Denn die Songs, die in seinem Nachlass gefunden wurden, veranschaulichen seine psychischen Probleme ganz deutlich. Einer von mehreren Aspekten, die das neue Avicii-Album hörenswert machen. Hier kommen weitere:

Fünf Gründe, warum sich das Anhören des neuen Avicii-Albums lohnt:

  • 1. Erlöse gehen an einen guten Zweck

  • 2. Ergreifende Texte

  • 3. Tolle Features

  • 4. Liebevolle Teamarbeit

  • 5. EDM 2.0

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2 Kommentare

  1. 2.

    Hallo liebe Lotte. Vielen lieben Dank für Deine offenen und ehrlichen Worte. Mein Beileid wegen Deiner Freundin.

  2. 1.

    Hi! Ich finde diese Review gut geschrieben und aufgebaut. Allerdings finde ich die Art, auf die Suizid hier behandelt wird nicht gut. Es ist ein sehr sensibles Thema und fühlt sich hier nach Schock-Faktor an. Vor allem beim Satz „Niemand hat seine Hilferufe erhört“ aus dem Audio hat sich mein Bauch verkrampft. Ich habe vor etwa einem Jahr eine Freundin durch Suizid verloren und so eine Aussage führt zu Schuldgefühlen, auch wenn ich weiß dass das nicht stimmt. Sie kommt für mich sehr anklagend an