Der Rapper Capital Bra zu Gast in der Abendshow vom rbb (Foto: rbb | Abendshow)
Bild: rbb | Abendshow

- Capital Bra knackt Rekord

Er ist der meistgestreamte Musiker Deutschlands, war zwölf Mal auf Platz 1 und hat drei Millionen Insta-Follower. Und es gibt dieses Interview, das nicht veröffentlicht werden durfte.

 

Aber von vorne. Das Capital Bra die deutschen Charts dominiert, sollte spätestens nach seinen Hits "One Night Stand", "Prinzessa“, und "Cherry Lady", ein Cover des Modern Talking Klassikers "Cheri Lady“, für den er sich sogar mit Dieter Bohlen versöhnte, bekannt sein. Der 24-jährige Rapper landete bis heute insgesamt zwölf Mal auf dem ersten Platz der deutschen Single-Charts – ZWÖLF Mal! Öfter als die Rolling Stones, ABBA und seit Mitte April auch öfter als die Beatles.

Mittelfinger hoch

Capital Bra, so konnte diese Woche die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) bestätigen, ist mit unglaublichen 1,4 Milliarden Abrufen der meistgestreamte Interpret Deutschlands. Und das nicht der letzten Woche, des letzten Monats oder Jahres, sondern aller Zeiten! Er hat Ed Sheeran des Thrones verwiesen und könnte seinen deutschen Konkurrenten Kollegah (Platz 3) und Bonez MC (Platz 4) den Mittelfinger zeigen, wenn er denn wollte.

Juice-Cover ohne Fotos

Doch Vladislav Balovatsky, wie der in Berlin-Hohenschönhausen aufgewachsene Rapper mit bürgerlichen Namen heißt, hat auch noch eine andere Seite. Eine Titelstory des Juice Magazins konnte nicht erscheinen, nachdem Capital Bra die im Rahmen eines Shootings entstandenen Fotos nicht freigegeben hatte. Stattdessen sendete er dem Chefredakteur eine Handyaufnahme von seinen Kindern. Wollte er wirklich seine Kids auf das Cover des größten Hip-Hop-Magazins Deutschlands bringen?

"Ein Scherz scheint das nicht zu sein, im Interview fragt er, warum denn nicht seine beiden Söhne (zwei und vier Jahre alt) an seiner Stelle auf dem Cover sein können", heißt es in dem Text von Johann Voigt, den es zwar nicht gedruckt, aber in kompletter Länge auf seiner Website gibt.

Allein, allein?

Die Fotos sollen ihn mitunter beim Tanzen zu seinen eigenen Songs zeigen, die er beim Shooting laut aufgedreht hat. Doch die Fotos wurden nie freigegeben. Und das, obwohl der komplette Beitrag von redaktioneller Seite bereits redigiert und korrekturgelesen wurde und kurz vor der Abgabe in den Druck stand. Auf die Frage, ob es in seiner Karriere nach den vielen Labelwechseln und Verwerfungen mit anderen Künstlern auch Wegbegleiter gab, die immer für ihn da waren, wird Capital Bra kurz still. "Nein", antwortet er dann. "Ich habe keinen."

Das komplette Interview mit Capital Bra könnt Ihr hier nachlesen.

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