Der Zimmerer Christoph steht auf einem Feld (Foto: Christoph Aust)
Christoph Aust
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- Handwerk, Baby!

Teilweise müsst Ihr zwei Monate auf einen Handwerker warten! Warum? Es fehlt Nachwuchs. Bundesweit sind 250.000 Stellen unbesetzt. Und (fast) keiner möchte sie haben...

Arrrrghhh! Euch ist eine Wasserleitung geplatzt? Ihr wünscht Euch ein selbst gebautes Bett? Oder Ihr habt keine Ahnung, wie die Elektrik in Eurer Bude funktioniert? Pech gehabt. Auf Handwerker könnt Ihr zurzeit lange warten.

Die Good News: Spannende Handwerksberufe gibt's mittlerweile so oft wie Burgerläden in Hipsterbezirken. Die Betriebe sind völlig überlastet und dazu kommt: Sie finden keinen Nachwuchs.  

Christoph hat's getan

Christoph hat seinen Traumjob gefunden. Er ist Zimmerer-Meister. Er darf also den ganzen Tag den feinen Geruch von frischem Holz einatmen und daran rumwerkeln. Christoph schraubt Treppen zusammen, baut Terrassen, Dachgiebel, Holzfassaden und was man sonst noch so mit Holz machen kann.

Damit hat er sich sogar selbstständig gemacht und ist jetzt sein eigener Chef. Was er am meisten an seinem Beruf liebt: Er sieht am Ende des Tages, was er mit seinen eigenen Händen geschaffen hat. Und das sieht dann so aus...

Verschiedene Arbeiten vom Zimmermann Christoph Aust (Foto: Christoph Aust)
Bild: Christoph Aust

Ja, zur Ausbildung!

Das große Problem: Handwerksberufe haben in den letzten Jahren an Sexyness verloren. Der Trend geht zur Akademisierung. So ziemlich jeder rennt in die Uni. Dabei wird völlig vergessen, dass Ihr zurzeit viel bessere Chancen im Berufsleben habt, wenn Ihr Euch für eine klassische Ausbildung entscheidet.

Die Experten des DIHK (Deutscher Industrie- und Handwerkskammertag) sagen einen positiven Effekt voraus: Der Arbeitsmarkt wird mit Uni-Absolventen überschwemmt, die keine passenden Jobs mehr finden. Ausgebildete Fachkräfte werden hingegen massiv gesucht. Eine Perspektive ist Euch dort also sicher. Und: Die Löhne werden sich in Zukunft auch zugunsten der Ausbildungsberufe entwickeln. Yes!

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