- Unterwegs in Ruanda

Wie lebt es sich zwischen Armut und Wirtschaftsboom in einem Land, in dem das Durchschnittsalter gerade einmal 19 Jahre ist?

In Ruanda liegt das Durchschnittsalter bei gerade einmal bei 19 Jahren. In der Hauptstadt Kigali gibt Start-ups ohne Ende und schnelles Internet dank der 4.500 Kilometer Glasfaserkabel. Es handelt sich bei dem Land aber keinesfalls um einen starken Industriestaat. Ruanda kämpft immer noch mit hoher Armut und den Nachwirkungen des Völkermordes von vor 25 Jahren, bei dem rund 800.000 Menschen ihr Leben verloren haben.

Die krasse Geschichte des Landes ist heute immer noch spürbar. Aber was auch in der Luft liegt, ist der Wunsch nach Veränderung und der Wille Verantwortung für das Land zu übernehmen.

Ein Land voller Gegensätze

FritzReporterin Maria Wölfle war in dem ostafrikanischen Land unterwegs, um herauszufinden, wie junge Ruander leben. Was sie gefunden hat, war einerseits eine Welt zwischen Wirtschaftsboom, glänzenden Hochhäusern und hippen Cafés, wie sie in Berlin sein könnten.

Abseits von der Hauptstadt Kigali gibt es andererseits das totale Kontrastprogramm: unbefestigte Straßen aus rotem Sand, winzige Lehmhäuser und Menschen, die ihr Wasser aus Flüssen schöpfen müssen.

Maria hat zwei junge Frauen begleitet und mit ihnen über Gleichberechtigung, den Hype um den Präsidenten Kagame und über die Bewältigung des Völkermordes gesprochen. Alle Eindrücke und Geschichten hat Maria für Euch in einer Reportage festgehalten.

Marias Reportage zum Hören

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2 Kommentare

  1. 1.

    Sehr interessante Reportage aus einem Land, aus dem man leider viel zu wenig mitbekommt in Deutschland....