Das Foto zeigt die Stadthalle Cottbus. (Quelle: Imago)
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- Was wollen wir?

Das FritzExtra aus Cottbus

In den letzten Monaten seid Ihr um die Berichterstattung aus Cottbus nicht herumgekommen. Und selten waren angenehme News zu hören. Nach einem Angriff auf ein Ehepaar, einem Streit zwischen deutschen und syrischen Jugendlichen und Übergriffen von Rechten gegenüber Flüchtlingen, legte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter fest, dass Cottbus keine Flüchtlinge mehr aufnimmt. Trotzdem kam es danach zu einer Demonstration, bei der auch Pressevertreter offen angegangen wurden.

Eine Frage an Euch Cottbuser

Die RadioFritzen am Nachmittag waren am 24. Januar in Cottbus, um mit Euch zu sprechen. Über das Leben in Cottbus, über Eure Wünsche, über Eure Meinungen. Von 15 bis 19 Uhr haben RadioFritze Chris Guse und Co. aus dem rbb-Studio Cottbus gesendet. Die übergeordnete Frage lautete: Was wollen wir?

Im Dialog mit verschiedenen Gästen und durch Berichterstattung von vor Ort wollten wir gemeinschaftlich Lösungen finden und konstruktiv mit der Situation umgehen. Und vor allem miteinander sprechen.

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    Die RadioFritzen aus Cottbus

    Gewalt, Rassismus und viele negative Schlagzeilen haben uns in den letzten Tagen aus aus Cottbus erreicht. Die RadioFritzen am Nachmittag gehen vor Ort auf Spurensuche und wollen die dortigen Menschen fragen: Was wollen wir? Die RadioFritzen Chris Guse und David Krause sprechen über die Themen der kommenden Sendung.

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    "Ich möchte mich einfach als Mensch fühlen, nicht als Flüchtling."

    Mohammad wohnt seit zwei Jahren in Cottbus und hat erzählt, wie es für ihn ist.

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    "Schon in der Sprache sind Geflüchtete und Ausländer dasselbe."

    Caro aus dem Studio Cottbus über rechtsradikale Tendenzen in der Stadt.

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    Stimmen der Anwohner aus Cottbus

    FritzReporter Daniel Claus war in Cottbus unterwegs und hat Einwohner befragt, was sie für die Stadt wollen.

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    "Wir müssen Räume für Begegnungen und gegenseitiges Kennenlernen schaffen."

    Marian vom Humanistischen Jugendclub "Humi" erzählt, wie sie Vorurteile zwischen Anwohnern und Geflüchteten aus dem Weg schaffen wollen.

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    "Bei ausländischen Studenten kann man die Verunsicherung wahrnehmen."

    Anton Kröber ist gebürtiger Kreuzberger und studiert an der BTU Cottbus.

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    Das Sprechcafé in Cottbus

    FritzReporter Daniel Claus hat das Sprechcafé in Cottbus besucht. Ein internationales Begegnungszentrum, wo Geflüchtete und Anwohner zusammenkommen.

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    "Fußball ist eine einfache Ebene, einander kennenzulernen."

    Sozialarbeiter Martin Bock über das Fußball-Fanprojekt Cottbus.

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    "Es ist ein Klima der Angst entstanden, das systematisch geschürt wird."

    Ursula Nonnenmacher (Die Grüne) über die Demo und Anhänger der Gruppierung "Zukunft Heimat".

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    "Wir brauchen andere Formate als Demos und Gegendemos."

    Professor Steinbach, Präsident der BTU Cottbus, wünscht sich mehr Einsatz von der stilleren Mehrheit, die für ein buntes Cottbus ist.

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    "Wir dürfen nicht aufhören, miteinander zu sprechen."

    Emanuel ist Pädagoge und hat in einem Geflüchtetenheim gearbeitet. Jetzt ist er in einem Familienzentrum tätig.

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    "Die Leute mit rechter Einstellung werden immer mutiger."

    Paule (Name geändert) aus Cottbus war bei der Demo im Januar und erzählt, wie präsent rechte Strömungen in der Stadt mittlerweile sind.

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2 Kommentare

  1. 2.

    Lieber Andre,
    zu einer Sache, die du angesprochen hast, wollen wir uns kurz äußern. Unser Moderator Chris Guse hat zu Beginn der Sendung gesagt, dass man die Vorkommnisse in Cottbus nicht verallgemeinern darf. Dass es falsch ist, zu denken, dass in Cottbus nur rechtsdenkende Menschen leben. Wir wollten zu keiner Zeit pauschalisieren, weshalb wir auch mit möglichst vielen Menschen aus Cottbus reden wollten, um ihre Sicht auf die Geschehnisse zu erfahren.
    Beste Grüße!
    Deine Fritzen

  2. 1.

    hallo fritzen,

    ich wohne gern in cottbus und schäme mich ausserordentlich für die vollidioten, die meinen hier aus der reihe tanzen zu müssen! aber dies ist nur ein bruchteil der hier lebenden menschen!!! man darf auch nicht vergessen, dass die letzten vorfälle von leuten ausgegangen sind, die hier angeblich schutz suchen. meiner ansicht nach hat die politik hier vollends versagt! aber ich finde es schade von euch, dass größtenteils wieder nur in eine richtung berichtet wird....traurig :-(

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