Luca Vasta hat bei ihrem Besuch in den FritzStudios natürlich auch ein Selfie gemacht (Foto: Holger Günther | Fritz)
Bild: Fritz Download (mp3, 2 MB)

- Zum perfekten Selfie

In drei Schritten

Das kann ja jeder. Es gehört ja auch nicht so viel dazu, ein Selfie zu schießen – idealerweise eine Frontkamera und ab geht der Spaß. Was Selfies aber dazu verhilft, beliebt zu werden, hat der Informatik-Doktorand Andrej Karpathy von der Stanford University jetzt geklärt: Das richtige Zusammenspiel von Position, Unschärfe und Filter macht es aus!

Spoiler, liebe Jungs: Ihr werdet es so schnell nicht in den Selfie-Himmel schaffen, denn das Selfie-Biz wird absolut von den Mädels dominiert. Aber hey, vielleicht helfen Euch dieses drei Schritte, Eurer Selfie-Game zu optimieren.

1. Die Komposition

Neigt Euren Kopf leicht zur Seite. Im perfekten Selfie macht er ein Drittel des Bildes aus.

2. Die Platzierung

Achtet peinlich genau darauf, dass Ihr Euren Kopf in der Mitte des Bildes platziert. Aber wichtig: Die Stirn sollte oben angeschnitten sein!

3. Die Filter & Co.

Selfies mit Rand greifen laut der Untersuchung mehr Likes ab. Also bastelt Euch schon mal einen drum. Überbelichtung, wenig Kontrast und verwischte Konturen erhöhen ebenfalls die Beliebtheitsrate und verringern nebenbei die Gefahr, dass Pickel und Hautunebenheiten zu sehen sind.

Euer Selfie unter der Lupe

Wenn Ihr wissen wollt, ob Ihr das Selfie-Ding drauf habt, dann knipst Euch am besten quadratisch und twittert das Bild. Vergesst dabei nicht, @deepselfie zu verlinken. Das ist Karpathys Twitter-Bot. Der nimmt Euch dann unter die Lupe.

So sieht ein 55,4 % perfektes selfie aus. Wir üben noch...

Nicht so gut

Eher suboptimal ist es, wenn Ihr zu nah an Euer Gesicht heranzoomt, denn riesige Nasenlöcher und gigantische Ohrmuscheln will niemand sehen. Ihr solltet es möglichst einfach halten, schreibt Andrej Karpathy, der für seine Arbeit über zwei Millionen Selfies analysiert hat. Dafür hat er eine Software entwickelte, die jedes Bild nach 140 Millionen Kriterien analysiert

Mehr Netzwelt

RSS-Feed

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
noch 500 Zeichen
*Pflichtfelder

Fürs Kommentieren gibt's bei uns Regeln. Und die sind zum Einhalten da:Richtlinien für Kommentare

Auch auf fritz.de

RSS-Feed