Finn hat einen roten Umhang an und breitet die Arme aus. (Quelle: PaperSeven)
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- "Blackwood Crossing"

Rührende Familiengeschichte

Fritz meint:

Jüngere Geschwister können ganz schön nerven. Ob sich daraus ein Computerspiel machen lässt? In "Blackwood Crossing" spielt Ihr Scarlett, die sich mit ihrem kleinen Bruder Finn herumärgert.

Am Anfang sitzt Ihr mit Finn im Zug, doch er rennt weg und Ihr müsst ihn wieder einfangen. Die Fahrt eskaliert schnell, es wird absurd-fantastisch. Ihr entdeckt eingefrorene Menschen mit Tiermasken aus Papier und mitten im Zug wächst das Baumhaus Eurer gemeinsamen Kindheit in die Höhe.

Adventure mit starker Story

Die Kindheit ist im Spiel aber zumindest für Scarlett vorbei und das macht den Hauptkonflikt aus. Scarlett hat ganz andere Interessen als Finn, der immer noch ein Kind ist. Und deswegen ist Finn immer wieder auf seine Schwester - also Euch - wütend. 

Das Spiel dauert nur zwei Stunden, aber die Geschichte braucht ein bisschen, bis sie in Fahrt kommt. Ihr vertrödelt am Anfang eine Menge Zeit, lauft viel durch die Gegend - meistens durch den Zug und das Baumhaus, die immer wieder in neuen Formen auftauchen. Dabei müsst Ihr relativ einfache Rätsel lösen. Zum Beispiel eine Tür öffnen, indem Ihr den Schlüssel findet, der in einer Schaffnerjacke versteckt ist.  

Unser Fazit

Das ist alles ganz nett, nicht sonderlich schwierig und leider auch nervig, weil die Steuerung so seltsam ist. Es fühlt sich manchmal an, wie durch Kaugummi zu waten.  

Unterhaltsam ist das Spiel trotzdem. Die Geschwisterbeziehung wird sehr einfühlsam erzählt und ist Teil einer größeren Familiengeschichte, die berührend aufgelöst wird. "Blackwood Crossing" ist wie ein mittelguter Disneyfilm mit tollem Ende. Zwischendurch zieht es sich etwas, aber trifft dann doch mitten ins Herz. Wer sich eine emotionale Geschichte erzählen lassen will: Genau die gibt es hier.

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