Ein Screenshot aus dem Konsolenspiel "NieR: Automata", auf dem sich eine Heldin und riesiger Roboter gegenüberstehen (Quelle: Platinum Games)
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- "NieR: Automata"

Komplexe Story mit verrücktem Humor

Fritz meint:

Worum geht's?

Das ist eine gute Frage. Denn die Antwort erstreckt sich über fünf Videospiele, ein Buch, ein Theaterstück und unzählige Fan-Wikis, die versuchen das Epos von japanischem Designer-Weirdo Yoko Taro zu verstehen.

Der Einfachheit halber: "NieR: Automata" ist ein Action-Spiel über Gothic-Lolita-Androiden im Kampf gegen Killer-Roboter-Bohrinseln (unter anderem).

Ein Screenshot aus dem Konsolenspiel "NieR: Automata", auf dem zwei Heldinnen zwischen Hausruinen auf einer Wiese stehen (Quelle: Platinum Games)

Wie spielt sich "NieR: Automata"?

Unterschiedlich. In den meisten Fällen: Wie ein japanisches Action-Spiel im Stil von "Bayonetta" oder "Devil May Cry". Ihr schaut Androidenheldin 2B über die Schulter und steuert sie durch eine postapokalyptische Welt, die von bösen Robotern überrannt wurde. In hektischen Kämpfen mit unterschiedlichen Kombos schlagt Ihr Euch durch und liefert Euch lange, komplexe Duelle mit gigantischen Bossgegnern.

Aber dann wechselt "NieR: Automata" das Genre. Mal schaut Ihr von oben aufs Spiel und steuert 2B im Flug-Mechanismus durch wilde Kugelhagel wie in einer Spielhalle. Dann ist es ein 2D-Plattformer, dann für kurze Zeit ein Adventure. Ein Hacking-Mini-Spiel macht eine Art Asteroids-Shooter aus "NieR: Automata", komplett mit 8-Bit-Musik. Kurz: Das Spiel lebt für die Überraschung.

Ein Screenshot aus dem Konsolenspiel "NieR: Automata", auf dem eine Heldin und riesiger Roboter miteinander kämpfen (Quelle: Platinum Games)

Musst Ihr es gespielt haben?

Irgendwie schon, aber es ist auch kein Spiel für jeden. Dazu sind die Bosskämpfe zu langwierig, das Charakter-Design (halbnackte K-Pop-Androiden, Gothic-Lolitas mit absprengbaren Röcken und Hintern-Physik) zu eigen, zu japanisch, zu sehr Anime, einfach too much.

Aber "Nier: Automata" ist zwischen all dem Irrsinn ein überaus spannendes Spiel. Weil das Kampfsystem so einfach, aber gleichzeitig so befriedigend ist. Weil die Story so komplex ist. Und weil Ihr bei jedem neuen Durchgang neue Perspektiven, neue Charaktere, neue Details erlebt. Und, weil es Humor hat. Und zwar ziemlich abstrusen.

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