Screenshot des Spiels "Mass Effect: Andromeda" (Quelle: masseffect.com)
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- "Mass Effect: Andromeda"

Kampf mit den Bugs

Fritz meint:

Was ist "Mass Effect: Andromeda"?

Der langerwartete Neustart der Mass-Effect-Rollenspielreihe, in der es zu gleichen Teilen darum geht, das Universum zu retten und mit einigen der tollsten Helden der Spielegeschichte zu knutschen.

Worum geht’s in der Story?

Kolonieschiffe der Allianz (Menschen und humanoide Aliens) landen nach einer 600-jährigen Reise im Cryo-Schlaf im unbekannten Heleus-System. Dort sollen sie eine neue Heimat aufbauen. Daraus wird natürlich nichts. Denn nicht nur sind die Planeten des Systems unbewohnbar, es gibt auch noch bösartige Aliens (die Kett), die alles niederschießen wollen, was zu Besuch kommt. Ihr müsst als Scott oder Sara Ryder Planeten bewohnbar machen, neue Verbündete suchen, die Demokratie der noch frischen Welt retten und die Kett besiegen.

Screenshot des Spiels "Mass Effect: Andromeda" (Quelle: masseffect.com)

Wie spielt sich das?

Über weite Strecken leider wie totaler Open-World-Standard. Ihr landet auf Planeten, fahrt gemeinsam mit Euren Begleitern im Buggy durch Wüste und Schnee-Dünen und erledigt unzählige Nebenaufgaben: Kett-Stützpunkte kaputtschießen, Ressourcen sammeln, Monster jagen.

Bis Ihr zu den spannenden Hauptmissionen kommt, vergehen etwa 15 Stunden. Alles dauert ewig: Ihr müsst zig Quests erledigen, hunderte Ressourcen-Knoten abfahren, um eine einzige Pistole zu craften, verschiedenste Sachen aufleveln, und minutenlang von Planet zu Planet reisen. "Mass Effect: Andromeda" ist ein extremer Zeitfresser.

Screenshot des Spiels "Mass Effect: Andromeda" (Quelle: masseffect.com)

Lohnt es sich denn, die Zeit reinzustecken?

Nein. Und das sage ich als riesiger Mass-Effect-Fan. Das Problem ist dabei nicht das, was aktuell in Online-Debatten kritisiert wird: Die Bugs, die oft nur mäßigen Animationen der Figuren, die unübersichtlichen Menüs, die unverständlichen Spielsysteme und die ewigen Ladezeiten. Nein, das Problem liegt wo anders: Bei den Charakteren.

Normalerweise die Stärke von "Mass Effect" und den anderen Bioware-Rollenspielen, sind sie hier langweilig, trocken und flach. Es dauert fast 20 Stunden Spielzeit bis Ihr mit den neuen Helden warm werdet - und selbst dann kann man von "mögen" nicht sprechen. Mit diesen Figuren hunderte Stunden in einer neuen Galaxie zu verbringen, das wird wahrscheinlich keine gute Zeit. Das ist sehr schade, denn die Kämpfe sind toll und es macht durchaus Spaß zu sehen, wie langsam eine Heimat aus der neuen Galaxie wird, Ihr wollt sie bloß nicht mit diesen Figuren teilen.

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