Ein Screenshot vom Spiel "For Honor", auf dem drei maskierte Ritter zu sehn sind (Quelle: Ubisoft)
Bild: Ubisoft

- "For Honor"

Blutige Duelle

Fritz meint:

Was ist For Honor?

Die Antwort auf eine der großen Fragen des Lebens: Wer ist denn nun wirklich besser, Ritter, Wikinger oder doch die Samurai?

Wie spielt es sich?

Wie eine Mischung aus Street-Fighter-Duellen und Battlefield-Massenschlachten. Ihr steuert einen mittelalterlichen Krieger aus der Schulterperspektive über Schlachtfelder und durch Burgen. Trefft Ihr dabei auf einen anderen Spieler, wechselt Ihr nahtlos in den Duell-Modus. Dann versucht Ihr die Verteidigung Eures Gegners zu durchbrechen und ihn im Nahkampf zu besiegen. Toll ist, wie einfach und clever die Steuerung dafür ist.

Ihr könnt aus drei Richtungen angreifen (rechts, links, oben), aber immer nur eine Seite Eures Helden schützen. Darum müsst Ihr Euch clevere Manöver überlegen, Schläge antäuschen und Angriffe im richtigen Moment blocken, um eine Chance zu haben. Die Duelle in "For Honor" sind das beste am Spiel.

Ein Screenshot vom Spiel "For Honor" (Quelle: Ubisoft)

Und was gibt es sonst noch?

Zu viel. "For Honor" versucht auf dem tollen Nahkampfsystem ein überkomplexes Multiplayer-Spiel aufzubauen. Ihr müsst für jeden einzelnen Krieger Ausrüstung sammeln und aufwerten, die Eure Charaktereigenschaften leicht verändern. Ihr müsst Level aufsteigen und in einem Drei-Fronten-Krieg Ressourcen verteilen.

All das ist kompliziert, aber nicht wirklich interessant. Es fühlt sich eher nach Beschäftigungstherapie an, als nach sinnvollen Gameplay-Elementen. "For Honor" ist also nicht simpel genug, um einfach mal so ein paar Runden zu spielen wie zum Beispiel in Overwatch, aber nicht komplex genug, um Euch über hunderte Stunden und Partien zu motivieren wie "League of Legends" oder "Rainbow Six". Eine Singleplayer-Kampagne gibt es auch, wie gut die ist, konnten wir aber leider nicht testen.

Ein Screenshot des Spiels "For Honor" (Quelle: Ubisoft)

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