Ein Screenshot von dem PS4-Spiel "The Last Guardian", auf dem ein katzenartiges Fabelwesen und ein kleiner Junge sich in einer Ruinenstadt gegenüberstehen (Quelle: Sony Interactive Entertainment Europe Limited)
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- "The Last Guardian"

Der BER unter den Videospielen

Fritz meint:

Was ist "The Last Guardian"?

Es ist der BER unten den Videospielen: Die Entwicklung hat zehn Jahre gedauert und niemand hat geglaubt, dass es je fertig wird. Ihr steuert einen kleinen Jungen, der aus einer Ruinenstadt entkommen muss. Dabei arbeitet er mit Trico zusammen, einem riesigen Monster. Dieses ist eine fantastische Mischung aus Katze, Ratte und Greifvogel und sieht vor allem unglaublich flauschig aus. Allerdings hat das Mischwesen einen eigenen Kopf.

Wenn Ihr wollt, dass es über einen Abgrund hüpft, rollt es sich im Schlamm. Wenn Ihr weitergehen wollt, will es Futter. Es geht also um die Zusammenarbeit eines ungleichen Teams und das ist herausfordernd, oft frustrierend, aber voller großartiger Aha-Momente, wenn es dann doch klappt.

Ein Screenshot von dem PS4-Spiel "The Last Guardian", auf dem ein kleiner Junge auf einem katzenartigen Monster durch eine dunkle Höhle reitet (Quelle: Sony Interactive Entertainment Europe Limited)

Gibt es Macken?

Ja, die Kamerasteuerung fühlt sich an als würdet Ihr die Kamera durch dickflüssigen Pudding ziehen. Der Junge stolpert mehr als das er läuft, ständig fallt Ihr um, prallt gegen Wände, haltet Euch an falschen Objekten fest. Flüssig läuft "The Last Guardian" nicht.

Auf einer Standard-PS4 gibt es Ruckler bei großen, beeindruckenden Szenen, wenn mal wieder alles einstürzt. Und schon das Grundprinzip kann zu Frust führen: Weil Trico sich gerne Zeit lässt mit dem Ausführen Eurer Befehle, wisst Ihr oft nicht, ob Ihr einfach ein bisschen warten müsst oder ob Ihr gerade einfach das Falsche tut, um weiterzukommen.

Ein Screenshot von dem PS4-Spiel "The Last Guardian", auf dem ein kleiner Junge in einer Ruinenstadt über ein Seil balanciert (Quelle: Sony Interactive Entertainment Europe Limited)

Spielen: ja oder nein?

Ja. Trotz Fehler schafft "The Last Guardian" etwas ganz Fantastisches: Eine Verbindung aufzubauen zwischen Euch und dem störrischen Monster. Gerade die Szenen, in denen die liebevolle Beziehung zwischen Mensch und Tier(-monster) gezeigt wird, sind berührend. "The Last Guardian" ist ein seltsames, eigenwilliges Spiel, aber eins, das Ihr nicht verpassen solltet.

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