Cover von dem Album Blossom mit einer Art rotem Edelstein in roter Marmoroptik
Bild: Muggelig Records Download (mp3, 1 MB)

- Milky Chance "Blossom"

Loungige Platte für die nächste Strandbarparty

Fritz meint:

Sie spielen Konzerte in den USA, in Südafrika und in ganz Europa - das schaffen nicht viele Bands aus Deutschland. Milky Chance sind unser Exportschlager zurzeit.

Ihr Erfolgsrezept ist nicht zuletzt ihr loungiger Strandbarsound. Seit heute ist das neue Album "Blossom" draußen. Ob die Jungs aus Kassel damit ihre Erfolgsgeschichte weiter schreiben können, sagt Euch FritzReporter Golo Schmiedt.

Sanfter Start

Ganz leise, fast schon vorsichtig startet das neue Album mit dem Song "Blossom". Kurz kommt das Gefühl auf, als trauen sie sich nicht ganz. Wiegt der Erfolg ihres Debüts "Sadnecessary" vielleicht doch zu schwer? Dann aber kommt er auch schon, der typisch unbeschwerte Milky Chance-Sound.

Die Gitarre marschiert auf elektronischen Beats und dazu kommt der knarzig, raue Gesang von Frontmann Clemens. Alles wieder gut.

Vielseitiger als das erste Album

Ein Jahr lang haben sie sich immer wieder ins Studio nach Rothenburg zurück gezogen und an "Blossom" geschraubt. Milky Chance wollten diesmal handgemachter klingen. Heißt: mehr eigene Samples und mehr echte Instrumente. Auch der Stampfbeat wird gelegentlich abgeschaltet, lässt die Gitarre alleine stehen und sogar eine Klavierballade ist diesmal dabei.

Dadurch klingt die Platte tatsächlich ein bisschen vielseitiger als sein Vorgänger und die Idee der soundtechnischen Weiterentwicklung geht auf. Und auch wenn "Blossom" vielleicht nicht den einen Überhit liefert, die Strandbars von Thailand bis Südafrika dürften mit diesem Album ihren nächsten Sommersoundtrack gefunden haben.

VÖ: 17.03.17

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