Kreayshawn "Somethin' 'bout Kreay"

Cover des Albums (Quelle: Columbia / Sony)

Ein solides Debüt

Mit ihrem YouTube-Hit "Gucci Gucci", den sich bis heute über 38 Millionen User angesehen haben, katapultierte sich die junge Rapperin Kreayshawn aus Oakland letztes Jahr in den Musikbiz-Himmel. Wer hochkatapultiert wird, fällt aber auch leicht wieder runter. Kreayshawn knallte ziemlich brutal auf den harten Business-Boden, als ihr Album "Somethin' 'bout Kreay" in den Staaten floppte. Woran lag’s? Eine Teilschuld liegt wahrscheinlich bei ihrer Plattenfirma, welche die LP unverständlicherweise erst jetzt veröffentlichte, mehr als ein Jahr nachdem "Gucci Gucci" zum YouTube-Hit avanciert war.

Eigentlich war die junge Rapperin nie diejenige, die ihre Rhymes mit spitzer Zunge ins Mikro schoss, sondern jene, die Musiker bei ihrem Schaffen aufnahm: Ihr Brot verdiente Kreayshawn ursprünglich mit Videoclipdrehs für andere Künstler, darunter auch Lil B oder DB Tha General. Hinters Mikro wurde sie eigentlich erst von DBs Manager gezerrt, der bei einem Clip-Dreh die Starqualitäten der eigentlichen Regisseurin erkannte.

Der Look stimmt, musikalisch gesehen knarzt es hier und da aber noch ein wenig. Neben "Gucci Gucci", "Bumpin Bumpin" und "Go Hard (La.La.La.)" sticht noch der Song "Ch00k Ch00k Tare" heraus, der gesangstechnisch ein wenig an Uffie und ihren Hit "The Party" erinnert. All das wird untermischt mit einem kurzweiligen, rudimentäre Russischvokabeln enthaltenen Schlagabtausch mit Rapkollegin Chippy Nonstop. Unterm Strich geht "Somethin’ ’bout Kreay" als solides Debüt durch.

Fritz meint: Fritz meint: Zwei von fünf Sternen

VÖ: 26.10.12


 

Beitrag vom So, 28.10.12

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Kreayshawn (Quelle: Sony Music)

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