Fritz Info Nachrichten vom 22.05.2012 um 14:29 Uhr
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Immer mehr Internetsüchtige
In Deutschland sitzen immer mehr Jugendliche krankhaft vor dem Computer. Das steht unter anderem im aktuellen Drogen- und Suchtbericht, den Bundesdrogenbeauftragte Dyckmanns in Berlin vorgestellt hat. Onlinesucht, das heißt vor allem Spielsucht. Stundenlang zocken Nutzer Internetspiele und geben dafür viel Geld aus. Abhängig sind laut Studie eine viertel Million Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren. Fast 1,5 Millionen gelten als gefährdet. Die Sucht zeigt sich danach in Depressionen. Wer abhängig ist, vernachlässigt außerdem Schule, Beruf und Freunde. Die Bundesregierung will deshalb mehr für die Prävention tun. Lehrer sollen besser im Umgang mit Medien geschult werden. Außerdem soll Onlinesucht als eigenständige Krankheit anerkannt werden.
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Privater Raumtransporter gestartet
Der erste private Raumtransporter ist auf dem Weg ins All. Die Rakete hob am morgen vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida ab. Der Dragon genannte Transporter ist unterwegs zur Internationalen Raumstation ISS. Zuvor war der Start mehrmals verschoben worden. Zuletzt am Sonnabend. Die Raumkapsel soll rund 500 Kilo Fracht zur ISS bringen, unter anderem Essen für die Astronauten. Nach gut zwei Wochen soll sie wieder zur Erde zurückkehren. Auch wenn nichts Wichtiges an Bord ist - die US-Weltraumbehörde NASA spricht von einem "historischen Flug". Denn es ist der erste private Versorgungsflug. Mit der Auslagerung an private Unternehmen will die NASA künftig Geld sparen. Denn Raumfahrt ist vor allem eins: extrem teuer.
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Weiter Behinderungen bei der S-Bahn
Wegen des Kabelbrands bei der Berliner S-Bahn muss noch bis morgen Früh mit Behinderungen gerechnet werden. Betroffen ist vor allem die Strecke zwischen Ostkreuz und Neukölln. Ein S-Bahnsprecher sagte dem rbb, dass die Reperatur sehr aufwendig ist. In der Nacht war an einer Baustelle am Treptower Park ein Feuer ausgebrochen. Die Polizei geht derzeit nicht von Brandstiftung aus. Einzelheiten gleich im Verkehr.
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Geringe Schäden nach Erdbeben in Bulgarien
Bei dem Erdbeben in Bulgarien hat es offenbar keine größeren Schäden gegeben. Am stärksten betroffen war die Region um die Hauptstadt Sofia. Dort wurden einige Häuser zerstört, Strom und Internet fielen aus. Das Beben erreichte die Stärke 5,9 und war damit genauso heftig wie das am Wochenende in Italien. In den kommenden Tagen rechnen Experten noch mit Nachbeben.
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