FritzNachrichten vom 28.01.2015 um 14:30 Uhr

  • Pegida-Führung legt Ämter nieder

    Die Führung der islamfeindlichen Pegida-Bewegung scheint auseinanderzubrechen. Das Magazin "Stern" schreibt, dass Mitbegründerin Oertel und drei weitere Führungsmitglieder ihre Ämter niedergelegt haben. Das hätten sie bei einer Sitzung des sogenannten Organisations-Teams der Pegida bekanntgegeben. In der Sitzung soll es unter anderem um Mitbegründer Bachmann gegangen sein. Er will sich nach "Stern"-Informationen doch nicht ganz aus der Pegida-Bewegung zurückziehen.

  • Neue Facebook-Bedingungen geplant

    Das Bundesjustizministerium findet die geplanten Änderungen der Facebook-Bedingungen nicht gut. Der Parlamentarische Staatssekretär Kelber sagte der ARD, dadurch würden sich die Datenschutzprobleme bei dem sozialen Netzwerk noch verschärfen. Der Rechtsausschuss des Bundestags will am Vormittag einen Facebook-Manager dazu befragen. Facebook-Nutzer sollen übermorgen genauer festlegen können, wer ihre Einträge liest, es soll aber auch detaillierter verfolgt werden, was sie auf Facebook treiben.

  • Griechenland: Kooperation mit Geldgebern

    Die neue griechische Regierung will weiterhin mit den internationalen Geldgebern zusammenarbeiten. Das sagte Ministerpräsident Tsipras bei der ersten Sitzung seines Kabinetts in Athen. Man werde aber auch keine Politik der Unterwerfung akzeptieren.

    Tsipras und seine linke Syriza-Partei hatten vor drei Tagen die Wahl deutlich gewonnen. Sie regieren jetzt zusammen mit den Rechtspopulisten, die am anderen Ende des politischen Spektrums stehen. Gemeinsam haben sie nur, dass sie nicht mehr länger sparen wollen.

  • Mehr Depressionen

    Immer mehr Menschen in Deutschland sind wegen Depressionen krankgeschrieben. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse ist die Zahl der Fehltage seit der Jahrtausendwende um rund 70 Prozent gestiegen.

    Antriebslos, müde und traurig - in der Statistik sind die Deutschen ein niedergeschlagenes Volk. Außerdem greifen die Deutschen immer häufiger zu Tabletten. Im gleichen Zeitraum haben Ärzte ein Drittel mehr Medikamente gegen psychische Erkrankungen verschrieben.

    Besonders betroffen von Depressionen sind Mitarbeiter in Callcentern, der Altenpflege und Erziehungsberufen. Bei den Bundesländern sind die Baden-Würrtemberger am wenigsten niedergeschlagen, den höchsten Krankenstand wegen einer Depression gibt es in Hamburg, gefolgt von Berlin und Schleswig-Holstein.

  • Ultimatum an Senat

    Die Zukunft des Karnevals der Kulturen in Berlin ist weiter ungewiss. Einige der Teilnehmer haben dem Senat jetzt ein Ultimatum gestellt. Sie fordern bis Mitte nächster Woche eine verbindliche Zusage für den Umzug. Außerdem verlangen sie 70.000 Euro Soforthilfe für die Gruppen, die ehrenamtlich arbeiten. In einer Erklärung, die dem rbb vorliegt, steht: Wenn bis kommenden Mittwoch keine verbindliche Zusage vorliege, werde man in diesem Jahr nicht am Karneval der Kulturen teilnehmen.

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Kinder auf elektrischen Motorrädern mit drei Rädern (Foto: Zolid l photocase.com)

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