Besser als WhatsApp und Co.?

Ein Screenshot des Kurznachrichtendienstes 'Moped' (Quelle: beta.moped.com)

Wie gut ist der Kurznachrichtendienst "Moped"?

Es gibt mittlerweile 100.000 Möglichkeiten mit Euren Freunden per Web und Smartphone zu kommunizieren: Facebook, Twitter, WhatsApp, Kik und nicht zuletzt die gute alte SMS. Trotzdem versucht gerade eine Berliner Firma euch noch so einen Dienst zu bieten. Der Name ist schon mal sympathisch: "Moped"

Per Twitter könnt Ihr Euch zwar auch SMS-artige Direktnachrichten schicken, aber dazu müsst Ihr mit dem anderen Teilnehmer befreundet sein. Mit Nachrichtendiensten wie WhatsApp oder Kik könnt Ihr Euch zwar auch Gruppennachrichten schreiben – aber diese Dienste funktionieren nur auf dem Telefon. Und genau diese Makel versucht "Moped" auszugleichen.

Twitter als "Must-Have"

"Moped" gibt es als Webseite und als iPhone-App, eine Android-Version soll in Arbeit sein. Um mitzumachen, braucht Ihr einen Twitter-Account und derzeit noch einen speziellen Einladungslink, weil der Dienst sich in der Testphase befindet, aber kein Problem: So einen Link gibt es hier.

Wenn Ihr Euch angemeldet habt, seht Ihr eine sehr spartanische Seite vor Euch, in die Ihr Nachrichten reinschreiben könnt. "Moped" ist nicht öffentlich: Die Nachrichten können nur von den Leuten gelesen werden, deren Accountnamen Ihr wie bei Facebook oder Twitter in Eurem Text erwähnt.

Blitzschnelles Moped

So könnt Ihr Euch also direkt oder in kleinen Gruppen miteinander unterhalten. Und jederzeit problemlos zwischen Webbrowser und der wirklich sehr schnellen App hin und her wechseln. Wenn Ihr einen Dropbox-Account habt, könnt Ihr sogar sehr einfach Dateien hin- und her schieben.

Ein paar Haken hat das Angebot noch: Es gibt keine Möglichkeit unerwünschte Nachrichten oder Leute zu blockieren. Und: Das Angebot ist zwar auf "private Nachrichten" angelegt – aber die Verbindungen zum Anbieter werden nicht standardmäßig verschlüsselt, sind also nicht wirklich sicher. Trotzdem fühlt sich "Moped" vielversprechend und praktisch an – eine Probefahrt ist es allemal wert.

Hier noch mal der Einladungslink.
 

Beitrag vom Di, 26.06.12

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