Alternativen zu Facebook

Welche nutzt Ihr?

Seit es Facebook gibt, wisst Ihr immer, wo Eure Freunde gerade im Urlaub sind, welche Musikclips sie grade schauen und was sie grade für Nachrichtenartikel gut finden. Wenn da nicht die ständigen Datenschutzänderungen und die kleinen Nervereien wären. Viele Programmierer geht das schon lang gegen den Strich, sodass sie Alternativen entwickelt haben.

Yumety
Auf Yumety taucht Ihr ein in ein Meer aus Träumen ein. Ihr könnt Euch in die wirrsten Gedanken von Träumern auf der ganzen Welt einlesen. Yumety bietet Euch die Möglichkeit, Eure Träume mit anderen zu teilen. Allerdings auf Englisch. Ihr meldet Euch an, bekommt ein Profil und schreibt Euren neuesten Traum auf. Ob’s ein Tagtraum, Nachttraum oder nur ein Wunschgedanke ist, ist egal. Nach fünf Träumen erstellt Euch "Yumety“ eine Charaktergraphik. Die zeigt an, wie gefühlvoll, sozial, naturverbunden und so weiter Ihr seid. "Yumety“ schlägt Euch dann Freunde vor, die ähnlich träumen. Und wem das doch zu intim ist, der führt einfach für sich ein Traumtagebuch oder liest und bewertet nur die Träume von anderen.

Diaspora
Diaspora ist das Facebook für Nerds. Die Seite schützt Eure Daten, indem sie gar nicht erst auf einem zentralen Server des Unternehmens gespeichert werden, wie es beim großen Bruder Facebook an der Tagesordnung ist. Diaspora-Nutzer bestimmen selbst, auf welchem Server die Daten liegen. Dass es keine Werbung gibt, ist auch mehr als in Ordnung. Und falls Ihr keinen Bock mehr auf die Seite habt, könnt Ihr Euer Profil ganz einfach komplett löschen.

Vom Aufbau her wird Diaspora sicher ähnlich zu Facebook werden. Momentan wird die Seite noch entwickelt. Was Ihr schon mal habt, ist ’ne Pinnwand, auf der Ihr was posten könnt sowie ein Emailfach zum Verschicken von Nachrichten. Kontakte könnt Ihr wie bei Google+ bereits gruppieren. Fotoalben anlegen und Chatten geht noch nicht. Aber wie Ihr seht, ist hier einiges am Kommen.

Unthink
Unthink will nicht nur ein soziales Netzwerk sein. Die Macher wollen eine "soziale Revolution“ antreiben. Das Netzwerk will daher vieles anders machen als Facebook. Stichwort "Datenschutz“: Bei "Unthink“ könnt Ihr verschiedene Profile anlegen könnt, also Eure Infos und Fotos streng zwischen Familie, Freunden und Arbeitskollegen trennen. Außerdem könnt Ihr Euren Account auch innerhalb von 24 Stunden löschen, ohne dass Unthink Kopien Eurer Daten behält. Das ist ja bei Facebook anders. Werbung wird es bei Unthink allerdings auch geben. Aber immerhin könnt Ihr aussuchen, welche Firma auf Eurem Profil wirbt.

Die Anderen

Anybeat
Der ehemalige Cheftechniker von Myspace will Facebook an den Kragen. Sein Projekt Anybeat will vieles besser machen: Die Privatsphäre soll der wichtigster Faktor sein: Ihr könnt sehen, wer welche Infos von Euch bekommt und habt auch die Möglichkeit, zu entscheiden, welche Informationen von Euch überhaupt gespeichert werden. Dass die Nutzerdaten nur den Nutzern gehören sollen, klingt in der Theorie schon mal gut. Warten wir mal die Testphase ab, denn auf Deutsch ist das Portal momentan noch nicht verfügbar.

Crabgrass
Crabgrass aus Seattle bringt Euch eine freie Software zum Netzwerken. Damit sollt Ihr mit Euren Freunden zum Beispiel an Projekten arbeiten können. Privat könntet Ihr Crabgrass zur Organisation der To-Do-Liste nutzen. Bisher gibt’s auf der Website vor allem private Wikis und eine gute Suchmaschine. Was noch daraus wird, wird die Zukunft zeigen.


Du hast abgestimmt. Und so stehts bisher:

  • 23%
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    Ganz klar, in ein paar Jahren sind eh alle bei Google+, egal, was da noch alles kommt.
  • 23%
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    Yumety wird's rocken.
  • 28%
    28%
    Wenn jemand Chancen hat, dann eindeutig Diaspora.
  • 14%
    14%
    Unthink ist der Big Deal, keine Frage.
  • 9%
    9%
    Unterschätzt die Kleinen nicht. Anybeat und Crabgrass kommen demnächst ganz groß.
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