Gratiskultur im Netz

Screenshot der Webseite www.flattr.com

Muss immer alles kostenlos sein?

Im Netz kann man ja eigentlich fast alles kostenlos bekommen. Nachrichten, Artikel, Blogeinträge, Songs, Bilder, Filme. Mal legal, mal illegal, aber verdammt oft umsonst. Außerhalb der Onlinewelt ist das kaum vorstellbar, denn wer bietet schon Leistung ohne Entlohnung? Eben.

Flattr gegen die Umsonstmentalität

Und genau deswegen gibt es Flattr. Dort User (also wir alle) aus purer Freiwilligkeit Geld an Webseiten zahlen und damit zeigen, dass uns all diese kostenlosen Netzinhalte durchaus etwas wert sind. Wie das funktioniert, hat uns Henning erklärt, der seit einiger Zeit aus voller Überzeugung flattert: "Ich gebe Flattr pro Monat einen bestimmten Betrag, das sind bei mir acht Euro. Dieser Betrag wird aufgeteilt auf die Websites, auf deren Seiten ein Flattr-Button ist und den ich dann klicke. Wenn ich jetzt im Monat nur auf zwei Websites den Flattr-Button klicke, kriegen diese beiden Websites je vier Euro. Tue ich das bei 20 Seiten, bekommt jede je 40 Cents." Klingt plausibel. Aber kann man als Seitenbetreiber auch wirklich auskömmlich damit verdienen?

Diese Frage kann Nicolas beantworten. Nicolas podcastet unter elementarfragen.de und hat dort den Flattr-Button eingebaut. Ganz überrascht war er, als es zu den ersten Auszahlungen kam. Aber eben auch motiviert, mit seinen Podcasts weiterzumachen. Zum Leben reichen aber auch diese Zahlungen nicht aus, zur Kostendeckung der Webseite allerdings schon. Die Hoffnung allerdings stirbt zuletzt und so hofft und wünscht sich Nicolas, irgendwann durch Flattr finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Mal schauen, ob's was wird.

 

 

Beitrag vom Mo, 02.05.11

Audios

Play Nicolas verdient Geld mit Flattr
Play Henning flattert aus voller Überzeugung

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