Neues Wort
Das Ding am Ohr
Ear Cuffs sind wieder erlaubt
Oh je, die Neunziger! Sie lassen uns einfach nicht in Ruhe. Immer wieder diese Karohemden. Auch Kordhosen wurden schon wieder in den Boutiquen dieser Welt gesichtet und nun das: Ohrmanschetten sind wieder erlaubt.
Was das genau ist, wie die aussehen und welches Trendpotenzial sie haben, weiß nur eine: FritzModefee Gesine Kühne.
Gesine, sag mal: Ohrmanschetten, wie können wir uns die vorstellen?
Ganz viel Bling Bling am Ohr. Es ist wie eine große Klammer, die sich da ums Ohr wickelt. Entweder oben am knorpeligen Part angebracht oder Richtung Ohrläppchen, beides geht. Es ist ein Trend, der gerade bei den Hollywoodschönheiten umgeht, auch Rihanna ist ein Fan.
Gothic ist übrigens das richtige Stichwort, denn aus dieser Szene kommen die Ear Cuffs oder auch Ear Wraps, wie sie in der heutigen Modefachsprache heißen. In den Neunzigern wurden sie von den Alternative-Fans adaptiert. Anstelle von unzähligen Piercings im Ohr werden die Ohrenklammern angelegt und schon kommt man ganz schon tough rüber.
Wer bis jetzt Ear Cuffs kaufen wollte, musste sich bei Ex-Alternative-Ladies, die das noch aus den Neunzigern übrig hatten, am Flohmarktstand bedienen oder sich in Gothicläden umgucken. Heute bekommt Ihr sie auch bei Etsy, bei Asos oder dem Accessoireladen Claire’s.
Gibt es Stylingregeln für Ear Cuffs?
Die Stylisten der Stars empfehlen: Haare zum Dutt oder einfach zusammen nehmen, so dass man das Ohr sieht. Ich füge noch hinzu: Weniger ist mehr. Denn es sieht furchtbar aus, wenn ein kleines zartes Ohr von einer übermächtigen, glitzernden Ohrenklammer quasi erdrückt wird.
Meine Empfehlung: Probiert die ruhig an, denn die werden ja nur angesteckt. Wer ein paar ausgefallene Varianten möchte, bekommt sie bei Etsy. Mit Federn, Ankern – alles was nicht an Gothic erinnert.
Beitrag vom Mo, 03.09.12
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