Neues Wort
Whitneys Abschiedsvorstellung
Da kann ein handzahmer Liam Neeson nur verblassen
"96 Hours - Taken 2" ist ein zweiter Teil so ganz ohne Zunder. Denn wieder einmal jagt Liam Neeson den Kidnappern seiner Frau hinterher, aber das tut der Ex-Oskar Schindler diesmal wesentlich handzahmer.
Viel spannender ist der letzte große Auftritt von Diva Whitney Houston als streng religiöse Gospelmama in einer netten Showbiz-Geschichte. Zum Schluss will "Mann tut was Mann kann" Eure Lachmuskeln bearbeiten, schafft das aber nur bedingt.
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"96 Hours – Taken 2"
CIA-Agent Liam Neeson muss in "96 Hours – Taken 2" noch einmal böse Jungs schnappen. Der Titel ist hier noch das komplizierteste an der Geschichte: Noch einmal wird seine Familie entführt, diesmal in Istanbul anstatt in Paris. In dieser zweiten Runde aber leider so ganz ohne Zunder.
Denn Liam Neeson wirkt hier sichtlich ermüdet und die Action fällt deutlich handzahmer aus als im knackigen Vorgängerfilm. "96 Hours - Taken 2" ist bloß ein lauer Aufguss, eine Wiederholungstat, die ganz wesentlich unspaßiger als im ersten Teil ausgeführt wurde.
Luc Bessons ansonsten eigentlich ganz verlässliche Action-Futter-Schmiede erreicht mit diesem Film nicht einmal halbwegs solides Hau-drauf-Niveau.
Regie: Oliver Megaton
Darsteller: Liam Nesson, Maggie Grace, Famke Janssen
Länge: 91 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
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"Sparkle"
"Sparkle" erzählt von einem talentierten Gesangstrio, das sich im Detroit der 60er Jahre eine Karriere wie die der "Surpremes" erträumt, wenn da nur nicht Whitney Houston im Weg wäre, als die streng religiöse Mutter der Drei.
"Sparkle" ist eine recht simple und vorhersehbare Showbiz-Geschichte, die bei ihren guten Musikeinlagen in schön-knalligen Sixties-Kostümen aber immer wieder in Fahrt kommt.
Die drei Hauptdarstellerinnen sind obendrein überzeugend – und Whitney Houstons Abschiedsvorstellung als gospelsingendes Muttertier sorgt zweifelsohne für bewegende Momente.
Regie: Salim Akil
Darsteller: Jordin Sparks, Whitney Houston, Derek Luke
Länge: 111 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
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"Mann tut was Mann kann"
Aus deutschen Landen kommt die Liebes- und Männerkomödie "Mann tut was Mann kann". Darin bilden vier Männer eine "WG der Verzweifelten", da es bei allen in der Liebe nicht so recht klappen will. Und neuen Mut fasst man unter Kumpels natürlich viel besser.
Der Film kommt ganz nett und gepflegt, leicht amüsant aber nie schreiend witzig daher, denn "Mann tut was Mann kann“ bleibt klar in den Bahnen komödiantischer Konfektionsware.
Immerhin kippt das Männerquartett aber nicht in die übliche "Hangover"-Schiene und Wotan Wilke Möhring kann charismatisch-sympathisch auch als romantischer Held überzeugen.
Regie: Marc Rothemund
Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Jasmin Gerat, Jan-Josef Liefers
Länge: 106 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Beitrag vom Do, 11.10.12
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