Neues Wort
Komödie schlägt Weltraum
Die Filme der Woche
Die Enttäuschung des Kinojahres, fauler Budenzauber und 'ne nette Komödie - klingt doch vielversprechend!
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"Prometheus"
"Prometheus" lässt sich ja sicher von verschiedenen Seiten betrachten, denn der Film ließe sich als Sinnsuche im Weltraum als alternative Schöpfungsgeschichte oder aber auch als Prequel zum allerersten "Alien"-Film beschreiben. Doch egal von welcher Warte man an die ganze Sache auch angeht, es kommt leider immer nur Murks und zuweilen gar haarsträubend Unausgegorenes dabei raus.
Vielleicht kann uns die bereits angekündigte DVD-Langfassung diese Suche nach Gott mit unmotivierter Monster-Beilage ja irgendwann etwas besser erläutern, doch bis dahin bleibt die lediglich schön designte Schlammassel-Mixtur die Enttäuschung dieses Kinojahres.
Regie: Ridley Scott
Darsteller: Noomi Rapace, Logan Marshall-Green, Michael Fassbender
Länge: 124 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
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"Red Lights"
Sigourney Weaver glaubt nicht an übersinnliche Geschehnisse. Denn sie entlarvt Poltergeister als Hokuspokus und enttarnt Wahrsager als betrügerische Scharlatane. Doch dann trifft sie auf Robert De Niro als gabelverbiegenden Mentalisten. Sehr bedauerlich also, dass das vielversprechende Duell dieser zwei Ausnahmeschauspieler in diesem Film dann aber doch nicht stattfindet.
"Red Lights" ist eine nicht gerade clever konstruierte Gimmick-Geschichte. Denn die zahlreichen Wendungen sind hier nur deshalb überraschend, weil sie die Logik ganz einfach links liegen lassen, um dann in einem Finale zu münden, das so vorhersehbar wie reichlich quatschig ist.
Trotz toller Stars bietet "Red Lights" bloß faulen Budenzauber.
Regie: Rodrigo Cortés
Darsteller: Robert De Niro, Sigourney Weaver, Cillian Murphy
Länge: 119 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
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"Jeff, der noch zu Hause lebt"
Jeff, der noch zu Hause lebt wird heute mal die Couch verlassen, da er nicht an Zufälle glaubt, sondern an Zeichen. Denn irgendeinen Sinn müsste doch selbst eine Larifari-Existenz wie die seine ergeben.
Und so passieren dann an diesem Tage einige recht merkwürdige und manchmal vielleicht sogar irgendwie magische Ereignisse. Seine Mutter erlebt währenddessen einen ebenfalls recht außergewöhnlichen Arbeitstag und nervt wie üblich ihren Sohnemann ab.
"Jeff, der noch zu Hause lebt" ist eine kleine und insgesamt eher unspektakuläre Kinokomödie, die das wahre Leben leider wieder mal mit einer Wackelkamera gleichsetzt, die sich dank des Spiels von Susan Sarandon und Jason Segal aber immerhin ein paar Sympathiepunkte verdient.
Regie: Mark Duplass, Jay Duplass
Darsteller: Jason Segel, Ed Helms, Susan Sarandon
Länge: 83 Minuten
FSK: ab sechs Jahren
Beitrag vom Sa, 11.08.12
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