33 Urlaubs-Tipps

Ein Eiscremeschild vor blauem Sommerhimmel (Foto: dev null/flickr.com | cc: by, nc, sa)

... für Daheim-Gebliebene

  • Mittlerweile hat Euch der dritte Nachbar seinen Wohnungsschlüssel in die Hand gedrückt und Euch gebeten, die Blumen zu gießen? Bei Mutti müsst Ihr den Briefkasten leeren und bei Freunden nach der Katze sehen? Das kann nur eins bedeuten: Alle fahren in den Urlaub – außer Ihr!

    Damit Ihr nicht sehnsüchtig jedem Chaterflugzeug hinterher starren oder aus lauter Verzweiflung zur Besprechung mit dem Chef einen Schirmchendrink mitnehmt, gibt es hier genau 33 Urlaubstipps für Daheim-Gebliebene – also Euch. Und wenn das nichts hilft, dann bleibt Euch nur noch superfrüh aufzustehen und mit dem Handtuch den besten Platz in der Kantine zu sichern…

  • Drei alte Vespas in einem Schaufenster (Foto: CyrusPictures/flickr.com | cc: by, nd, nd)

    Tipp 1: Vespa leihen

    Sich bei sommerlichen Temperaturen in öffentliche Verkehrsmittel zu setzen ist mitunter ein Alptraum! Für ein bisschen italienisches Flair (und mehr Luft) sorgt ein Ausflug per Vespa. Natürlich müsst Ihr hierzulande Helme tragen, aber bei lauen Nächten durch die Stadt zu düsen, lässt schon das ein oder andere Urlaubsgefühl aufkommen. Roller zum Ausleihen gibt es ab 50 Euro für´s ganze Wochenende, etwa bei Rent A Scooter, oder dem Rollerverleih Berlin.

  • Ein Markt in der Türkei (Foto: PercyGermany/flickr. com | cc: by, nc, nd)

    Tipp 2: Türkei für Anfänger

    Kostenlosen Türkeiurlaub bietet Euch ein Nachmittag am Kotti. Nein, nicht bei den Junkies, sondern bei den Gemüsehändlern und besten Köfteläden der Stadt. Wer mittwochs ins Orient Eck geht, bekommt für 3,50 Euro das traditionelle Nudelgericht Mante: Kleine mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen in leckerer Joghurtsauce. Dazu gibt´s Pro-Gezi-Park Demos und Anti-Gentrifizierungs-Aufmärsche frei Haus.

  • Ein Strand und Meer (Foto: SilberBogen/flickr. com | cc: by, sa)

    Tipp 3: Tag am gefühlten Meer

    Für untrügliches Urlaubsfeeling sorgen der Duft von Sonnencreme und der Geschmack von Meerwasser! Wie das in Berlin geht? Ganz einfach: dick mit Sonnencreme einschmieren und ab in eine Salzgrotte. Da sitzt Ihr und atmet gesunde Salzluft. Die kleinen Kristalle setzen sich auf Eure klebrig gecremte Haut – fast so wie nach einem Tag am Meer. 45 Minuten kosten um die zehn Euro, zum Beispiel bei Saltero oder der Kleinen Salzwelt.

  • Eine Straßenszene in Bankok (Foto: chasing butterflies/flickr.com | cc: by, nc)

    Tipp 4: Ein paar Stunden Vietnam

    Einfach mal einen Tag wie in Hanoi erleben, aber ohne den anstrengenden Flug  - kein Problem: Im außergewöhnlichen Dong Xuan Center in Lichtenberg. In den Hallen gibt es Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass man sie brauchen könnte. Dazu gibt es vietnamesische Lebensmittel, Kunstblumen - von Nagelstudio über Friseur bis hin zur Rechtsberatung ist alles dabei. Mit garantiert fernöstlichem Flair. Unbedingt mal ansehen!

  • Ein Straßenschild, das auf Panzer hinweist (Foto: twicepix/flickr.com | cc: by, sa)

    Tipp 5: Panzerfahren

    Na, männlicher Abenteuerurlaub in der Wüste gefällig? Wer sich gern stark und staubig fühlt, der kann bei Berlin mit alten DDR Bergungspanzern fahren. Das rüttelt und ruckelt, ist anstrengend und dreckig und für 170 Euro noch nicht mal besonders preiswert – aber trotzdem ein echter Magnet, gerade für Junggesellenabschiede....

  • Ein Riesenrad (Foto: lottaleben80/flickr.com)

    Tipp 6: Kindheitserinnerung wiederbeleben

    Wenn Euch das Barbie Haus zu cheesy und echt zu rosa ist, dann solltet Ihr es mit einem Besuch im Spreepark versuchen. "Spuk unter´m Riesenrad" hieß die beliebte Kinderserie der DDR, die gerade
    immer am Wochenende vor der Original-Kulisse als Theaterstück zu sehen ist: im ehemaligen Vergnügungspark im Plänterwald in Treptow. Der Park ist sowieso einen Ausflug wert. Wer jüngere Geschwister hat, sollte die alibimäßig einfach zu diesem nostalgischen Trip mitnehmen.

  • Eine picknickende Familie im Berliner Preußenpark (Quelle: dpa)

    Tipp 7: Picknick - aber anders

    Natürlich könnt Ihr, wie immer, zu Eurem Lieblingsthailänder an der Ecke essen gehen. Ihr könnt aber auch Mal einen gewagten Ausflug starten und nicht unter Hipstern, sondern gemeinsam mit Landsleuten diese köstlichen Gerichte futtern: Jedes Wochenende verwandelt sich der Preußenpark in Wilmersdorf in den sogenannten Thaipark. Dort bieten picknickende Thailänder, Chinesen und Laoten Street Food - wie etwa Frühlingsrollen, frittierte Bananen und Curry-Gerichte - an.

  • Ein Baum, schön (Quelle: dpa)

    Tipp 8: Auf Bäume klettern

    Im Urlaub lässt man doch sprichwörtlich die Seele baumeln... Wer daheim bleibt, kann zumindest die Beine baumeln lassen. Etwa. in den Baumwipfeln eines Kletterwaldes, wie in Klaistow. Oder Ihr schwingt Euch an einer Kletterwand entlang, indoor in einer Kletterhalle oder outdoor am Turm im Hof des Cassiopeia. Da allerdings besser nicht baumeln lassen.

  • Die französische Tageszeitung 'Le Monde' (Quelle: dpa)

    Tipp 9: Lesend verreisen

    Ein simpler Trick, mit dem Ihr Euch ruckzuck in Eurem Lieblingsland wähnt: Den Tag mit der Lektüre einer ausländischen Zeitung beginnen. Mit der französischen "Le Monde" am Besten einen Milchkaffee schlürfen oder mit der spanischen "El Pais" eine Tortilla zu Mittag verspeisen.

  • Zwei Männer spielen 'Pádel' (Quelle: flickr.com, User: dok!, CC: by, nc, nd)

    Tipp 10: Gegen die Wand

    Schwimmen, Radfahren, Joggen – gähn: tobt Euch doch mal beim spanischen Trendsport "Play the wall" aus. Ein schweißtreibender urbaner Sport, der bis auf den speziellen Schläger nichts kostet. Und falls es regnet, könnt Ihr auch indoor in der temporären Pádel-Halle in der Nähe der Wuhlheide spielen gehen. Pádel - so heißt "Play the wall" in Spanien!

  • Ein medium gebratenes Steak liegt auf einem Teller (Quelle: Flickr; User: jongales; CC, BY)

    Tipp 11: Fleisch mit Schiff

    Bierbike fahren ist ja nur was für Touristen. Berliner nehmen das Grillboot, da wird man nicht ständig angehupt. Am Wannsee oder in der Spree in Treptow stechen die lustigen überdimensionalen Rettungsringe in See, auf denen bis zu zehn Mann Platz haben. In der Mitte ein rustikaler Grill und dann geht´s mit vier km/h gemütlich über's Wasser. Je nachdem, wann Ihr eines mietet, zahlt Ihr pro Stunde zwischen 35 und 55 Euro.

  • Eine Mücke in der FritzRedaktion (Quelle: fritz)

    Tipp 12: Mückenstiche...

    ... oder sollten wir lieber sagen: Mückenstich-Vermeidung? Das kostet nix und bringt mit ein bisschen Fantasie die Gedanken zurück zum letzten Urlaub mit tropischen Temperaturen am Meer. Also Licht an und den Abend auf Balkonien, im Freiluftkino oder am besten am See verbringen - und es einfach mal zulassen.

  • RadioFritzin Sabrina Vetter kommt aus einem Scube-Haus raus (Foto: Fritz)

    Tipp 13: Camping

    Um Eurem immer gleichen Alltagstrott zu entfliehen gibt es eine herrliche Möglichkeit: Einfach mal vom Campingplatz zur Arbeit fahren. Für nur 5 Euro könnt Ihr im südlichen Berlin Euer Zelt aufschlagen. Okay, das ist kein Wald, aber immerhin eine Art Kleingartenanlage mit direkter Busanbindung zum S-Bahnhof Lichtenrade seid Ihr morgens auch schnell bei der Arbeit. Frostbeulen campen indoor im Wohnwagen im Neuköllner Hüttenpalast!

  • Tipp 14: Türkisch für Feinschmecker

    Ein Merhaba und ein Dürüm Döner mit Allem, bitte! Und dann hört´s leider auch schon auf. Wer seinen Döner immer noch auf Deutsch bestellt und eigentlich schon lange mal eine neue Sprache und besser kochen lernen wollte, für den ist der Kurs "Türkisch für Feinschmecker“ perfekt: abendliche Sprachkurse wechseln sich mit Kochkursen auf türkisch ab.

  • Auf einem Schild steht in verspielter Schrift 'Party' (Quelle: Flickr, User: garryknight; CC:BY-SA)

    Tipp 15: Peinliche Partys

    Sich auf peinlichen Partys schön daneben benehmen – ein klassischer Urlaubs-Fauxpas. Die Mutigen unter Euch gehen einfach zuhause zur nächsten 90er Jahre Party. Schön ins Metaxa am Hauptbahnhof, oder direkt zur Schlagerparty in die Hafenbar und dann einfach vergessen, dass Ihr Euch in der Heimat befindet. Wenn Ihr die Diskothek geschickt wählt, trefft Ihr sicher keine Kollegen oder Kommilitonen.

  • Bilder von zwei Saugbarben, die an einer hand knabbern (Quelle: dpa)

    Tipp 16: Knabbernde Fische

    Unter´m Wasserfall stehen und von unten kommen lustige Fische, die Euch anknabbern. Saugbarben kommen eigentlich aus der Türkei. Aber wer hat Zeit und Geld dort in Thermalquellen abzuhängen? Wie gut, dass sich die Tiere auch in Berlin finden lassen. Sie sind Euer Beautyprogramm bei "Fußfetifisch“, einer Beschäftigung zwischen Ekel und Faszination: Statt einer Pediküre knabbern die Viecher alte Hautschuppen ab, regen die Durchblutung an und sorgen für babyzarte Füße.

  • Bild von drei Freunden auf dem Weg zum Picknick (Quelle: dpa)

    Tipp 17: Picknick

    Bei trockenem Wetter ist die perfekte Auszeit immer noch ein Picknick. Tempelhofer Feld, Victoriapark oder doch der romantische Thielpark in Dahlem. Mit Freunden abhängen und sich den Bauch vollschlagen – perfekt! Vorausgesetzt, dass an Alles gedacht ist. Falls Ihr zur Verpeiler-Fraktion gehört, dann solltet Ihr Eure Fresskörbe fertig kaufen. Übrigens: im Beachcenter in Berlin-Reinickendorf könnt Ihr drinnen picknicken und Volleyballspielen!

  • Zwei Freundinnen auf einer Wiese (Quelle: flickr.com | User: Widerbergs | cc by)

    Tipp 18: Gäste aus fremden Ländern

    Für Auslandsflair in der eigenen Wohnung sorgen Gäste aus fremden Ländern. Über die Plattform "Airbnb“ könnt Ihr selbst auf der ganzen Welt ein Zimmer suchen, oder eben Ihr setzt Euer eigenes für ein Wochenende mal online und sucht Euch dann selbst aus, an wen Ihr es vermietet. Die Website regelt alle Zahlungsmodalitäten und Ihr könnt auch zur Sicherheit eine Kaution vom Gast verlangen. Wenn Ihr schon nicht in die Ferne könnt, dann holt Euch die Welt eben nach Hause!

  • Ein Junge springt in einen Badesee (Quelle: flickr.com, User: pixel0908, CC: by, nd)

    Tipp 19: Ab aufs Floß!

    Wie wäre es denn Mal mit einer Fahrt über den Nil? Achja, Krokodile, Moskitos und so... Mmmh, dann vielleicht doch lieber so tun, als ob - und das reißende Gewässer namens Spree erobern. Und zwar mit einem schnieken Holzfloß. Drei Stunden kosten 70 Euro, und einer etwas längeren Überfahrt steht nichts im Wege, denn für weitere 90 Euro könnt Ihr darauf auch übernachten. Ja, überdacht. Bis zu fünf Leute haben auf dem Abenteuer-Brett Platz. Ha! Wer will da schon nach Übersee?!?

  • Tanzen (Quelle: dpa)

    Tipp 20: Reise auf den Balkan

    Heiße Nächte, kühle Getränke und wild tanzende Menschen. Eine Nacht wie in Südosteuropa, könnt Ihr auch bei den "Balkanbeats Partys" erleben. Die nächste findet am 13. Juli im Lido statt, wo Euch unter anderem der französische DJ Click kurzerhand nach Bosnien, Bulgarien oder Serbien mitnimmt. Sucht Euch was aus!

  • Ein aus Zelten bestehendes Camp (Foto: dpa)

    Tipp 21: Wilder Westen inklusive

    Wer nach der Balkanbeats-Party aus dem Lido stolpert und nicht mehr genau weiß, wohin jetzt und erst Recht nicht, wie: dann willkommen zu Urlaubstipp Nr. 21. Das brache Gelände schräg gegenüber vom Lido in der Schlesischen Straße haben nämlich Großstadt-Indianer übernommen! Natürlich nicht ganz legal, aber die Zelte werden geduldet. Mehr Wilder Westen mitten in der Stadt geht kaum.

  • Gemüsestand in der Markthalle an der Kreuzberger Eisenbahnstraße (Foto: ø | flickr.com | CC BY)

    Tipp 22: Durch die halbe Welt futtern

    Wer kulinarisch mal wieder in fremde Gefilde eintauchen möchte, sollte dringend donnerstags zum Streetfood-Markt. In der Markthalle in der Kreuzberger Eisenbahnstraße versammeln sich unzählige Hobbyköche, um Euch mit deftigem Käsebrot, Tortillas, karibischem Hühnchen, Curry, Burgern oder Bouletten zu versorgen. Bringt unbedingt Hunger mit und futtert Euch durch die Welt! Tipp: Bestellen in der jeweiligen Landessprache macht doppelt Spaß!

  • Schild am ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charly (Foto: Ben124 | flickr.com | CC BY)

    Tipp 23: Touri spielen

    Good Morning! Ca va? Qué pasa? Wer schon satt ist, spielt einfach Touri und versucht mal, den ganzen Tag eine fremde Sprache zu sprechen. Ihr werdet damit sicherlich ganz viele neue Leute kennenlernen und Euch ein bisschen wie auf Reisen fühlen. Vielleicht habt Ihr sogar dem grölenden Mob in Eurer Straße etwas entgegenzuschmettern.

  • Gemüseladen in Berlin-Neukölln (Foto: ftrc | flickr.com | CC BY-NC-SA)

    Tipp 24: Rein in den Kiez

    Wer glaubt, in Berlin alles zu kennen, der sollte mal eine Stadtteilführung durch Wedding oder Neukölln mitmachen. Das Projekt "Route 44" bietet Kieztouren an, die die Bewohner selbst zusammengestellt haben. Ihr lernt den Tunesier kennen, der italienische Küche auf islamisch zubereitet, könnt von der Hartz IV-Pizza naschen und besichtigt eine Hinterhofmoschee.

  • Junge Menschen jubeln bei einem Konzert (Quelle: Shanekelly/flickr.com/cc:by-sa)

    Tipp 25: Festivallaune

    Was wollt Ihr eigentlich in der Ferne? Das Greenville Festival in Paaren-Glien ist DIE Festivalparty direkt vor der Haustür! Rastet mit den kostümierten Zirkus-Rockern von Bonaparte aus, lauscht dem Fisch-Philosophen Thees Uhlmann und tanzt zu Frittenbude, dem Wu-Tang Clan, Olli Schulz, der Bloodhound Gang, Tocotronic, Westbam, Icona Pop, den Kaiser Chiefs und vielen mehr! Das Greenville Festival - vom 27. bis zum 29. Juli. Tickets gibts für 85 Euro inklusive Camping.

  • Ein Mann sitzt in Yoga-Postition auf einer Wiese (Quelle: HckySo/flickr.com/CC).

    Tipp 26: Abenteuerurlaub

    Abenteuerurlaub nur anderthalb Stunden von Berlin entfernt, bekommt Ihr im Naturcamp Uferloos im Oderbruch: Lernt Tierspuren im Wald lesen, erpaddelt Euch die Oder - und wenn das Wetter mitspielt, gibt es einen Urlaubssonnenbrand gratis dazu! Nebenbei bringt Euch ein Vogelkundler noch Nachtigallisch bei... Also, schnappt Euch ein paar Freunde oder die Familie - und raus in die Wildnis! Pennen im Riesenzelt im Camp kostet Euch übrigens zwölf Euro.

  • Der Schlüssel zum Auto (Quelle: flickr.com/ ellajphillips/ Sa)

    Tipp 27: Haus auf Rollen

    Urlaub machen und sein Haus immer dabei haben. Geile Idee! Mit einem Wohnmobil seid Ihr garantiert die coolste Sau auf der Straße. Probiert’s aus! Die rollenden Häuser gibt’s ab 50 Euro am Tag, etwa im Caravan Center. Oder Ihr schaut auf paulcamper.com vorbei. Da könnt Ihr Euch einen Camping-Van privat von Leuten mieten.

  • Boulekugeln plumpsen auf den Schotter (Foto: p2-r2 | flickr.com | CC BY-NC)

    Tipp 28: Kugeln schmeißen

    Warum nach Frankreich jetten, wenn Ihr französisches Flair am Paul Lincke Ufer haben könnt. Auf dem Boule-Platz in Kreuzberg kommt gechillte Urlaubsstimmung auf. Die Regeln sind denkbar einfach: Kugel schnappen, zielen und werfen. Ob Zielwasser-Junkie oder Blindpese - Boule ist der perfekte Urlaubssport. Nach der Wurf-Action könnt Ihr Euch mit einem Kaltgetränk direkt ans Ufer des Landwehrkanals fleetzen.

  • Gelbe Draisine auf dem Abstellgleis (Foto: Humanoide | flickr.com | CC BY-NC)

    Tipp 29: Pumpen auf der Schiene

    Wenn Ihr mehr körperliche Ertüchtigung und Wild West-Gefühle im Urlaub braucht, dann schwingt Euch auf eine Draisine. Mit so einem Gefährt könnt Ihr in Mittenwalde, Tiefensee oder Kremmen die Schienen unsicher machen. Drei Stunden Draisinefahren kostet zwölf Euro. Nach dem schweißtreibenden Gepumpe könnt Ihr am Lagerfeuer chillen und eine Bratwurst vertilgen.

  • Strudel mit Sahne (Foto: Michela Simoncini | flickr.com | CC BY)

    Tipp 30: Strudeln

    Urlaubsliebe geht durch den Magen. In der Strudel Manufaktur in Friedrichshain mampft Ihr Euch in den siebten Wiener Himmel. Apfelstrudel, Birnenstrudel, Topfenstrudel, Kürbisstrudel, Pilzstrudel frisch geknetet, gerollt und gebacken. Holt Euch für 3,50 Euro pro Portion den Strudel direkt aus dem Backzimmer!

  • Ein Wanderrucksack (Quelle: dpa)

    Tipp 31: Unter Weltreisenden

    Euch fällt das Dach auf den Kopf, der immer gleiche Ausblick von Balkonien nervt und Eure eigenen vier Wände könnt nicht mehr sehen? Dann spielt Touri und nistet Euch in einem Hostel ein! Zum Beispiel in die Rock'n'Roll-Herberge in Kreuzberg. Beastie Boys-Plakate überm Bett, Konzertempfehlungen frei Haus und 24 Stunden Buletten-Versorgung. Am Billiardtisch seid Ihr zwischen Amis, Spaniern und Brasilianern ganz sicher die Exoten. Ein Doppelzimmer inklusive Frühstück kostet um die 50 Euro.

  • Eine Kaffeetasse und ein aufgeschlagenes Buch in Nahaufnahme (Quelle: Flickr, User: dixieroadrash; CC: BY-NC-SA)

    Tipp 32: Oh là là!

    Quiche Lorraine, Cannelés Bordelais und Madeleines – bei französischer Backkunst läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Aber Ihr müsst nicht bis nach Paris, um derartige Zungenschmeichler abzuschmecken.
    Im Neuköllner Two and Two Café weht ein französisch-duftender Backwind aus der Küche. Und Ihr könnt nebenbei schön Eure Fetzen Schulfranzösisch anwenden: "Garsong, un Kaffee siwüplee..."

  • Glänzende Orangen und Äpfel am Verkaufsstand (Foto: Bobbytee/flickr.com)

    Tipp 33: Essen fassen

    Na klar könnt Ihr Euch Obst vom Supermarkt umme Ecke holen. Aber selbst gepflückt schmeckt’s einfach besser. Wer selbst keinen eigenen Garten hat, kann auf Dutzenden Höfen in Berlin und Brandenburg zugreifen: Erdbeeren, Stachelbeeren, Kirschen oder Johannisbeeren - alles ist pflückbar! Und: Alles kostet unter vier Euro das Kilo. Zum Beispiel in Neumanns Erntegarten in Potsdam oder in den Berliner Beerengärten in Oranienburg, Gatow oder Hoppegarten.

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