Neues Wort
Der Mann hinter dem Hobbit
Das harte Leben eines Spieleentwicklers
Mensch ärgere Dich nicht, Monopoly und Die Siedler kennt jeder. Aber diese Spiele sind nicht vom Himmel gefallen. Es gibt stattdessen Menschen die diese Spiele entwickeln müssen. Ein echter Traumjob an, oder? Bunte Steinchen hin und herschieben, ein Spielfeld malen und ein paar Regeln erfinden – fertig! Zumindest theoretisch. Tatsächlich läuft das etwas anders. Andreas Schmidt weiß wie.
Gut, aber nicht gut genug
Andreas Schmidt ist nicht irgendein "Brettspieleautor", er hat den Jackpot geknackt und das offizielle Brettspiel zum Film "Der Hobbit" erfunden. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg, der schon 2003 begann. Mehrere Monate dauerte die Entwicklung des ersten Titels - mit einem niederschmetternden Ergebnis: "Ich hab natürlich gehofft, dass es das Spiel des Jahres wird und wurde bitter enttäuscht, dass alle Verlage es gut, aber nicht gut genug gefunden haben."
Vier aus 64
Das war nicht der einzige Rückschlag in Andreas' Karriere. Er hat mittlerweile 64 Spiele entworfen, gerade einmal vier sind in den Handel gekommen. Spieleentwickler brauchen also viel Ausdauer. Und selbst wenn es dann einen so große Lizenzauftrag wie für den "Hobbit" gibt, ist Geduld angesagt, denn die Filmfirma Warner will überall mitreden.
Ideen, Ausdauer und Freunde
Dann ist da ja auch noch die Sache mit dem Geld. Von wegen Lottogewinn, selbst ein Durchbruch wie "Der Hobbit" macht nicht reich. Als Spieleentwickler braucht Ihr also: viele Ideen, viel Ausdauer, einen Hauptjob, mit dem Ihr eigentlich das Geld verdient und auch viele Freunde. Irgendwie müsst Ihr Euer Spiel ja testen.
Ein Traumjob ist es für Andreas trotzdem, er will auf jeden Fall weitermachen und hat schon ganz bodenständige Pläne: "Mein nächstes Projekt? Ich hoffe, dass das 'Hobbit 2' wird."
Beitrag vom Fr, 19.10.12
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| Play | "Ich muss auch selber Spaß dran haben" | 22:02 |
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