Klick in den Ruin

Ein paar Typen rasten bei einer Facebook-Party aus (Foto: dpa)

Facebook-Partys und das richtige Häkchen

Ihr seid jung, Ihr seht gut aus und es sind Ferien. Warum also nicht einfach mal 'ne Party starten? Also ab an den Rechner und über Facebook eine Veranstaltung erstellen. Aber Vorsicht: Die Entscheidung, die Ihr jetzt trefft, könnte Euch ruinieren. Wenn Ihr das Häkchen bei der Veranstaltung nämlich auf "öffentlich" setzt, verliert Ihr schnell die Kontrolle über die ganze Sache.

Christoph hat sich aus dem Staub gemacht

Für den Aufruf zu einer Facebook-Party am Strand von Sylt hat Christoph ein Rechnung über rund 20.000 Euro für Reinigungsarbeiten bekommen. Seitdem ist er spurlos verschwunden. Selbst seine Familie hat keinen Kontakt mehr zu ihm.

Tessa hat sich entschuldigt

Bei Tessa ist dagegen noch mal alles gut gegangen. Zu ihrer Geburtstagsparty kamen 1.000 Leute. Allerdings hat die Familie alles getan, um die Veranstaltung zu verhindern und frühzeitig die Polizei informiert. Deswegen musste Tessa glücklicherweise nichts bezahlen. Für die Nachbarn gab's nachher eine persönliche Entschuldigung.

Mathias droht die ganz dicke Rechnung

Mathias hofft noch, dass er die ganz dicke Rechnung vermeiden kann. Er hat absichtlich zu einer Facebook-Party in ein Konstanzer Freibad eingeladen und nun drohen ihm Forderungen von Polizei und Freibad in Höhe von 200.000 Euro. Ob er die auch wirklich zahlen muss, werden jetzt die Gerichte entscheiden.

Beitrag vom Di, 31.07.12

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