Neue Drogen

Auf einem Schild steht das enlische Wort 'Drugs' (Quelle: Flickr; User: myklroventine; CC:BY)

Wie gefährlich sind "Badesalz", "Krokodil" und Co?

Kleberschnüffeln ist Neunziger. Davon spricht heutzutage keiner mehr. Wovon Ihr in der letzten Zeit aber immer wieder was hört, sind Drogen mit so komischen Namen haben wie "Badesalz" oder "Krokodil". Das ist gepanschtes Zeug, das aus den verschiedensten Stoffen hergestellt wird. Hustensaft, Benzin und Phosphor können da genauso drin sein wie Blei. Und niemand weiß, woher die kommen und was die mit einem machen.

Was den Behörden in aller Welt noch viel mehr Sorgen bereitet, ist, dass man diese Rauschgifte kaum verbieten kann, denn so schnell, wie sich Drogenstrukturen verändern, können keine Verbote ausgesprochen werden.

Überraschung beim Weltdrogenbericht

Vor einigen Wochen kamen der Weltdrogenbericht und der Bundesdrogenbericht mit überraschende Ergebnissen heraus: Jugendliche rauchen, trinken und kiffen weniger. Das klingt gut, oder? Wäre da nicht der Fakt, dass ihr Konsum von synthetischen – also aus Chemikalien zusammengepanschten – Drogen gestiegen ist. Oft wissen Konsumenten nicht, welche Reaktionen Pille XY auslöst.

Aufklärung, jetzt!

Tibor Harrach ist der Vorsitzende von Eve & Rave, einem Verein, der sich seit mehr als 15 Jahren für Drogenarbeit einsetzt. Schon Mitte der 90er betrieb er Drugchecking: Abhängige konnten ihren Stoff vorbeibringen und das Zeug dann in der Charité checken lassen, um zu erfahren, was da eigentlich drin ist. Infoarbeit also. Bald wurde dieser "Service" verboten.

Tibor kennt sich also mit der Materie und mit Problemen aus. Er erzählt Euch, was genau bei dem Drogenbericht herauskam und wie gefährlich "Badesalz", "Krokodil" und Co. sind.

Mehr Infos gibt’s hier

  • Infos rund um die Wirkung verschiedener Drogen findet Ihr hier.
  • Drugchecking ist in Deutschland verboten, in der Schweiz jedoch nicht. Safeparty kümmert sich um diese Aufgabe.
  • Auch die Leipziger Drugscouts klären Euch zum Thema Drogen auf

Beitrag vom Fr, 22.07.11

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Kommentare

1
6.8. in berlin? was zu tun?

An diesem Tag wollen wir ab 13 Uhr mit euch in Berlin unter dem Motto "40 Jahre sind genug – BtMG ade!" für die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel auf der Hanfparade demonstrieren. Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) hat seit seiner Einführung im Dezember 1971 millionenfaches Leid verursacht. Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben!

Martin 24.07.2011 05:26 antworten
2
weiter - @MArtin

Nur aus diesem Grunde findet es Abnehmer! Aber, man muss ja über die Stigmatisierung, die ihr hier betreibt, nicht weiter die Worte verlieren... Das wird aber niemanden davon abhalten, oder gar "Angst" machen, das zu Konsumieren - im Gegenteil! Denn solcher Propaganda wird, wie ihr sie betrieben habt, und die Regierung seit Jahrzehnten, nicht mehr geglaubt! Ziel verfehlt.

MArtin 24.07.2011 05:15 antworten
3
Hetze bei fritz

Hallo Leute, ist ja gut, dass ihr mal darüber berichtet,aber schon die Anmoderation und der Text hier auf der Seite sind übel.Habt ihr eigentlich in Chemie aufgepasst, bevor ihr diese Story verfasst habt? Aber niemand stellt die Frage von euch, warum gibts es das überhaupt? Weil die bisher bekannten und meist-verbreitesten Drogen (ausser Alkohol und Tabak) illegalisiert worden sind!

MArtin 24.07.2011 05:13 antworten
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